Sonntag, 28. August 2016

Wochenende 27. / 28.08.16



Unser Wochenende beginnt schon am Freitag, denn wir fahren mit allen Kindern plus Freund der großen Tochter gemütlich essen. Restaurants mit so einer großen Wiese sind ja selten und wir haben es sehr genossen im Liedberger Landgasthaus gemütlich draußen sitzen zu können, während die Kinder jederzeit eine Runde spielen konnten.

Sommerliebe: abends draußen sitzen können!
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Da wir ja freitags unterwegs waren, muss der Wocheneinkauf am Samstag erledigt werden. Da kommt schon ganz schön was zusammen, der Kofferraum ist voll.

Aus grünen Bohnen aus der Gemüsekiste entsteht ein leckerer Salat. Keine gute Idee bei dem Wetter: Gulasch kochen. Da wird es ganz schön heiß am Herd. Danach hat der große Sohn ein Fußballspiel und die große Tochter nimmt die kleinen mit ins Freibad. Unerwartet freie Zeit für die Eltern.
Abendhimmel - immer noch warm.
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Der Vormittag lädt dazu ein, draußen zu frühstücken und zu spielen. 
Danach wartet noch etwas Büroarbeit.
Auf dem Brot ist immer ganz schön viel Mehl!
Der frische Wind draußen ist ganz angenehm und ich komme sogar mit dem Lesen weiter. Nur der kleine Sohn fühlt sich draußen anscheinend nicht ganz so wohl, Obwohl es im Garten herrlich ist, möchte er immer wieder rein. Obwohl er sich Pommes gewünscht hat, möchte er dann nichts essen und weiß nicht ganz wohin mit sich.
Zum Glück schnappt sich der Mann das Fahrrad und fährt mit ihm ein kleines Stück an eine Stelle, wo er durch den Bach laufen kann.
Die kleine Tochter ist in der Zeit kreativ und klebt eine Collage zum Thema "Sommer".
Nun ist Badezeit und dann wird für heute Schluss gemacht und wir werden uns wohl zwischen Terrasse und Tatort entscheiden müssen.
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Die Wochenenden in Bildern werden wie immer von Frau Mierau gesammelt. Euch eine gute Zeit!

Freitag, 26. August 2016

5 Freitagslieblinge im August

Die Sommerferien sind zu ende und das neue Schuljahr hat angefangen. So ein bisschen bleibt uns der Sommer noch erhalten und wir genießen es, nachdem ich letzte Woche schon hektische Herbstmodekäufe gestartet habe, doch noch abends draußen zu sitzen und in kurzen Sommersachen rumlaufen zu können. Heute greife ich wieder einmal die wundervolle Idee von BerlinMitteMom auf und zeige euch 5 Freitagslieblinge im August.
Die Tochter strahlt auf ihrem Weg in die neue Schule: ein wunderbarer Lieblingsmoment mit den Kindern. Sie ist ja nun schon unser drittes Kind dort, was einen Lehrer bei der Feierstunde im Atrium sehr erstaunte. Ehrlich gesagt, habe ich mich nicht getraut zu sagen, dass da noch ein viertes Kind kommen wird.
Jetzt, wo es so heiß ist, genieße ich es, im Garten ein wenig lesen zu können, immer noch Unterleuten von Juli Zeh. Eindeutig ein Lieblingsmoment für mich.
Eigentlich mögen der Hefeteig und ich uns ja nicht, aber dieser einfache Zwetschgenkuchen ist mir tatsächlich gelungen. Ich sollte ihm noch eine Chance geben und ein Lieblingsessen der Woche ist es allemal.
Manchmal sind es die Klassiker, die alten geliebten Kinderbücher, die immer noch verzaubern können. So ist es uns mit Der Kleine Bär ergangen. Schon der große Sohn mochte das Buch sehr gerne und nun hat auch der kleine Sohn ganz beseelt zugehört. Unser Lieblingsbuch der Woche!
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Meine Inspiration der Woche ist die Birthday List von Tsh Oxenreider. Jährlich zu ihrem Geburtstag listet sie 20 Dinge auf, die sie in diesem Jahr gelernt oder für sich entdeckt hat, zum Beispiel wie wichtig Pausen sind, dass sie ihren Mann mit Bart mag oder dass Kreativität besser aus einem selbst heraus kommt als aus der Betrachtung der Werke anderer.

Und weil es einfach zum Wetter passt, hier noch mein Lieblingssong des Sommers:

Dienstag, 23. August 2016

Vom Baum auf den Tisch: Mirabellenmarmelade

Letztens hatte ich das große Glück, frisch gepflückte Mirabellen geschenkt zu bekommen. Die Suche nach möglichen Rezepten war gar nicht so einfach und letztlich habe ich dann doch entschieden, Marmelade daraus zu kochen. Schließlich hat man so wirklich länger etwas von den leckeren Früchten.
Die Zubereitung ist wirklich einfach und auch mir als Marmeladenanfängerin gut gelungen. Ich hatte ca. 500 g Früchte und habe daraus 2 1/2 Gläser Marmelade bekommen. Für den besonderen Kick gab es ein Gläschen Aperol dazu, was zu einer ganz leicht bitteren Note ähnlich wie bei Orangenmarmelade führt.

Mirabellenmarmelade mit Aperol

500 g entsteinte Mirabellen
250 g Gelierzucker 2:1
50 cl Aperol

Zunächst die Mirabellen so lange kochen lassen bis sie weich sind. Dann mit dem Pürierstab pürieren. Wer keine Schalenreste in der Marmelade mag, kann die Mirabellen auch noch durch ein Sieb passieren. Nun mit dem Gelierzucker aufkochen und ca. 4 Minuten köcheln lassen. Ganz am Schluss den Aperol hinzugeben und in saubere Gläser füllen und verschließen.
Ich war mir nicht sicher, ob man die Gläser umdrehen muss und habe dazu unterschiedliche Angaben gefunden. Sicherheitshalber habe ich die Gläser 5 Minuten umgedreht.
Zugegeben, die Kinder mögen den leicht bitteren Geschmack nicht so gerne, ich selbst aber um so mehr und Mama muss es ja auch gut gehen :-).
Mit diesem Post nehme ich am der Aktion #creadienstag teil!

Montag, 22. August 2016

Wochenende 20. / 21.08.16

Dieses Wochenende hatte ich mir eigentlich so schön vorgestellt. Es gab keine Termine, das Wetter versprach gut zu werden und ich hatte mich darauf gefreut, am Ferienende noch einmal etwas mit der ganzen Familie zu unternehmen. Aber wie so oft, sieht die Realität dann doch etwas anders aus als die Planung.
Der Samstagvormittag beginnt aber erst einmal mit einem gemütlichen Frühstück. Danach wird noch ein wenig Schreibkram erledigt.
Ich bin optimistisch und beschließe, dass heute Kleiderwetter ist.
Der kleine Sohn mag es lieber kuschelig und probiert seine neue Herbstjacke an. Dann machen wir uns auf den Weg nach Düsseldorf. der große Sohn fährt uns mit dem Auto bis zum Stadtrand, dann steigen wir in die Straßenbahn um. Wir wollen zum Olympic Adventure Camp, aber das ist nicht wie sonst an der Kniebrücke, sondern auf der anderen Rheinseite. Ups, da hätte ich wohl besser schauen müssen. Wir schlendern dann erst einmal in die Altstadt zum Mittagessen. Elias hat leider
gar keine Lust zu laufen, obwohl es am Rheinufer relativ leer ist :-(.

Wir essen im Schwan, was günstig, lecker und auch kinderfreundlich ist. Leider hat Elias keine Lust, sitzen zu bleiben und mag auch bis auf eine Pommes und eine Tomatenscheibe nichts essen. Die Stimmung ist also schon etwas gereizt bei uns, denn entspanntes Essen ist so nicht möglich.

Weiter geht es dann über die Oberkasseler Brücke zur anderen Rheinseite.

Inzwischen scheint die Sonne und die Kinder finden das ein oder andere, was sie ausprobieren möchten. Das Olympic Adventure Camp ist jedenfalls eine tolle Sache, und ganz kostenlos. Am Rheinufer brennt aber die Sonne dann doch ganz schön und wir beschließen, uns mit U-Bahn und Straßenbahn auf den Rückweg zum Auto zu machen.
Ciao Düsseldorf!
Abends ist Elias wirklich ziemlich müde und weinerlich. Ich bringe ihn ins Bett und gehe mit Linnea noch zum Schützenfest. Dort quatschen wir noch ganz gemütlich bis das Wetter umschlägt und es anfängt zu regnen. So gegen 22:00 Uhr sind wir wieder zu Hause und eigentlich freue ich mich auf eine ruhige Nacht alleine, da der Mann bei Eias schlafen will. Der weint dann aber so doll nach Mama, dass ich mich doch zu ihm lege und auf den nächsten Morgen als Ruheausgleich hoffe.
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Am Sonntagmorgen zeigt der erste Blick in die Twitter-Timeline, dass nun auch das Sonnenbaby von Frau Nullpunktzwo geboren wurde. Herzliche Glückwünsche!
Mit dem Ruhe-Ausgleich ist es schwierig, asl der Mann unten ist und ich noch etwas schlafen will, schreit Elias wieder herzzereißend. Irgendwann spielt er dann aber doch ganz entspannt.
Die große Tochter kommt vorbei und wir essen Salat und Fenchel-Risotto.
Der Sonntagnachmittag ist dann ganz entspannt. Elias spielt viel mit seinen Autos und Lego und der Mann und ich beschließen spontan noch ins Kino zu fahren.
In einem kleinen Programmkino in Düsseldorf läuft Alles was kommt mit der unvergleichlichen Isabelle Huppert. Ein richtig starker Film, der mal nicht die üblichen Klischees bedient. Hat mir sehr gut gefallen.
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Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bei Frau Mierau, vielen Dank dafür. Euch eine gute Woche und allen in Nordrhein-Westfalen einen schönen Schulbeginn.

Freitag, 19. August 2016

Friday Fives

So langsam neigen sich die Ferien dem Ende entgegen und der Alltag wird mit Schule, Kindergarten und Arbeiten wieder seinen gewohnten Gang nehmen. Ein guter Zeitpunkt, um noch einmal zurück zu schauen und dankbar zu sein. Die Friday Fives sind eine Idee von Buntraum und werden auch dort gesammelt.
1. Strandleben: Die Decke schnappen, ein paar Handtücher und Wasser einpacken und los geht's zum Strand! Ein paar hundert Meter laufen und das Meer sehen. Das hat mir in diesem Urlaub sehr gut gefallen und einfach gut getan.
2. Mehr Zeit für alle: Es entspannt den Tag ungemein, dass Elias nun über Mittag im Kindergarten ist und ich ihn erst nachmittags abhole. Er selbst profitiert von der festen Mittagsstruktur dort und schläft nach dem Mittagessen erst mal ein Stündchen. Zuhause genießt er es dann viel mehr, alleine zu spielen, da er im Kindergarten schon genügend mit anderen unterwegs war. Mir verschafft der längere Kindergartentag mehr Zeit für alle Arbeiten, die so anfallen und auch für mich. Zwar habe ich vieles, was ich mir vorgenommen habe, noch nicht geschafft, aber das kommt noch.
3. Auf den Weg gebracht! In den letzten Tagen waren der große Sohn und ich mit seiner Bewerbung beschäftigt. Das hat viel Vorarbeit und Organisation erfordert und nun ist der große Umschlag auf dem Weg. ich bin dankbar, dass er so genau weiß, was er möchte und hoffe, dass er auf diesem Weg weiter kommt.
4. Wiedersehensfreude! Linnea hat sich sehr gefreut, nach den vielen Ferienwochen ihre Freundin wieder zu treffen. Ich kann mich gut erinnern, dass ich mich früher eigentlich auch immer ein bisschen auf das Ferienende gefreut habe :-)
5. Blogauszeit. Klar macht es sich sofort in der Statistik bemerkbar, wenn man länger nicht postet, trotzdem tut es einfach gut, bei dem, was man erlebt, nicht darüber nachzudenken, wie man es im nächsten Blogpost verarbeiten kann. Echt entspannend!

Dienstag, 16. August 2016

Auf den Nadeln

Im Urlaub habe ich es geschafft, wirklich regelmäßig zu stricken. Da es in Dänemark ja nicht sehr heiß war, ging das ganz angenehm auch mit etwas wärmerem Garn. Mein Silberponcho nach dem Muster Poncho Air Lux ist also schon ganz gut gewachsen und ich bin bald mit dem ersten Teil des Ponchos fertig. Dann folgt das gleiche große Rechteck noch einmal und wird am Schluss zusammengenäht. Ich verwende dafür Chiara von Lana Grossa, die ich geschenkt bekommen habe.
Zwischendurch hatte ich dann Lust, noch mal etwas Kleinen anzuschlagen und da im Bloggerland bald ein paar Babys geboren werden, habe ich nach einer Anleitung für Babysocken Ausschau gehalten. Klar hätte ich die auch nach meiner üblichen Sockenanleitung stricken können, aber ich war mir doch unsicher wegen der Maschenanzahl und habe mich mal auf eine englischsprachige Anleitung eingelassen. Die Cozy Little Toes aus meinem noch im Stash vorhandenen Madelinetosh Tosh Merino Light stricken sich wirklich so runter und ich freue mich schon, die Söckchen bald verschicken zu können.
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Eigentlich wollte ich euch das alles in einer neuen Podcast-Folge erzählen. Da mein bisheriges Aufnahmeportal jedoch nur noch 15 Minuten kostenfreie Aufnahme zulässt, werde ich mich da nach einer anderen Möglichkeit umschauen müssen und habe auch schon gute Tipps bekommen.
Vielleicht also demnächst wieder im Podcast, jetzt erst einmal beim creadienstag.

Freitag, 12. August 2016

12 von 12 im August

Nach einiger Zeit Pause schaffe ich es mal wieder, bei den #12von12 mitzumachen. 12 Bilder am 12. eines Monats. Eine schöne Aktion, um immer wieder in Erinnerungen zu schwelgen und zu sehen, wie sich der Alltag verändert hat. Letztes Jahr hat 12.8. die Schule wieder angefangen und 2014 war Elias noch ganz klein. Wer heute durch die #12von12 stöbern will, schaut bei Draußen nur Kännchen nach!
Ups, was macht der Minion in meinem Bett?
Heißgeliebtes Walnussbrot zum Frühstück.
Die morgendliche Schreibarbeit wird von dieser kleinen Dame begleitet (made by Linnea).

Dann bringt der Postbote die neuen Schulbücher für Linnea und ein neues
 Portemonnaie von Kipling für mich.
Linnea hilft beim Kochen. Danach diskutieren wir noch eine Weile über Putzpläne und die Sinnhaftigkeit davon, feste Zeiten fürs Putzen festzulegen. Ich merke, wie mir die Woche mit viel Organisieren in den Knochen steckt.
Nach dem wöchentlichen Großeinkauf wovon es keine Bilder gibt, lege ich mich kurz mit Buch ins Bett und schlafe sofort ein.

Linnea fotografiert, was in der Zwischenzeit passiert.
Als ich aufwache, spielen die Kinder friedlich.
Immerhin zeigt sich die Sonne hinter den Wolken.
Und Olympia verfolgen wir auch ab und zu ganz gerne. Nun gibt es gleich noch Baguette mit Hummus und Wein und damit starten wir in unser Wochenende.