Donnerstag, 21. Juni 2018

Mein Kochbuch im Juni: Natürlich Kochen von Annabel Langbein

Jede Menge Kochbücher im Regal und ich schaue viel zu selten hinein. Daher gibt es 2018 die Kochbuch-Challenge, bei der ich mir jeden Monat ein neues Kochbuch heraussuche, einige Gerichte daraus koche und das Kochbuch hier noch einmal vorstelle. [Werbung, da Markennennung; enthält Affiliate Links]


Das Buch Natürlich kochen von Annabel Langbein ist schon lange eines meiner Lieblingskochbücher. Der Tomaten-Avocado-Mais-Salat daraus ist zu einem festen Bestandteil des Speiseplans geworden und auch sonst habe ich das ein oder andere Gericht ausprobiert. Im Rahmen der Kochbuch-Challenge habe ich nun wieder darin geblättert und geschaut, was bisher noch nicht auf den Teller kam, sich aber auch lecker anhört.

Zum Beispiel Polenta! Polenta habe ich schon ganz lange nicht mehr gemacht und erst im Pfingsturlaub im Bio-Hotel wiederentdeckt. Wie einfach die Zubereitung ist, lässt sich im Kochbuch schnell nachlesen. Aber ein bisschen ausprobieren muss ich da schon noch, denn um Geschmack in den Maisbrei zu bekommen, muss da wohl doch mehr Parmesan oder sonstige Kräuter etc. rein.


Sehr lecker war das Hähnchen-Korma mit Auberginen und grünen Bohnen, das ich am Sonntag ausprobiert habe. Das könnte ich mir vorstellen öfter zu machen.

Und auch der Salat mit Roter Beete und Schafskäse war köstlich und darf gerne nochmal zubereitet werden. Das Buch ist kein vegetarisches Kochbuch, allerdings stehen die Gemüsegerichte keinesfalls im Hintergrund, sondern spielen durchaus eine Hauptrolle. Hach, ausprobieren möchte ich auf jeden Fall noch das knusprige Fladenbrot, den Salat mit Birnen, Walnüssen und Halloumi, Reispapierröllchen und Mini-Pavlovas mit Kokos.
Neben den wirklich leckeren Gerichten aus frischen Zutaten, erfreut das Kochbuch übrigens mit ganz wunderschönen Bildern aus Neuseeland, wo die Autorin lebt. Das Buch ist inzwischen leider nur noch gebraucht erhältlich (und ziemlich teuer). Günstiger ist da die englischsprachige Originalausgabe: The Free Range Cook: Simple Pleasures (English Edition).

Dienstag, 19. Juni 2018

Fertig gestrickt: Take 5 Socken

Socken gehen ja immer und müssen irgendwie auch immer sein. In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, im Laufe des Jahres Socken für eine Sockenkiste zu stricken, aus der sich dann Weihnachten alle Familienmitglieder welche aussuchen können. Bei Kristin vom Yarngasm-Podcast heißt das Projekt Box O Sox - eigentlich sollen dafür 12 Paar Socken gestrickt werden... mal sehen.


Meine Take 5 Socken habe ich aus Drops Nord gestrickt - kein ganz typisches Sockengarn, denn es besteht aus 45 % Alpaka, 25 % Schurwolle und 30 % Polyamid, aber dafür ganz kuschelig weich. Die bunten Streifen sind aus einem Rest-Mini-Skein, den ich im Miniskein-Wanderpaket, das wir in der Gruppe "Podcasting auf Deutsch" weitergereicht haben, gefunden habe. Gefärbt hat es Fanni vom Alltagswahnsinn-Podcast.

Gestrickt habe ich auf einem 2,5 Nadelspiel ein 1links-1rechts verschränkt-Bündchen; eine Käppchenferse und eine Bändchenspitze, bei der die Maschen am Schluss zusammengestrickt werden. Bei dem Muster, das ich mal auf Ravelry entdeckt habe, werden immer pro Farbe 5 Reihen gestrickt.

Damit nehme ich auch am Summer-Stash-Down vom Happy Knitting Podcast teil, obwohl so ein paar Socken in Größe 38 ja nicht wirklich viel Garn verbraucht. Hier waren es gerade mal ca. 20 Gramm in den Grautönen, 14 Gramm von dem warmen Gelb und schätzungsweise 5 Gramm vom Miniskein.

Eine schöne Kiste für all die Socken möchte ich mir übrigens noch besorgen und dann schaue ich mal, welche mir als nächste auf die Nadeln hüpfen.

Verlinkt beim Creadienstag und Maschenfein.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Fernwehküche: Lissabon - Das Kochbuch

Kochbücher machen ja immer ganz besonders viel Freude, wenn sie auch eine schöne Ausstattung haben. "Lissabon - Das Kochbuch" von Sylvie da Silva, erschienen im Südwest-Verlag fällt durch einen ganz besonders außergewöhnliche Aufmachung auf, denn die für Lissabon typischen bemalten Kacheln befinden sich direkt auf dem Buchumschlag und sind auch als Relief fühlbar. Auch sonst ist die Optik dieses Buches ein Augenschmaus. Es gibt viele Fotos aus Lissabon, aus kleinen Restaurants, Bars und Märkten und auch die Gerichte sind sehr ansprechend fotografiert.

Sylvie da Silva ist als Tochter portugiesischer Eltern in Frankreich aufgewachsen und arbeitet im Tourismus-Bereich. Neben dem Buch über Lissabon hat sie auch ein Kochbuch über Brüssel herausgebracht.

Wer das Kochbuch durchblättert, merkt schnell, dass die Küche Lissabons eine recht einfache Küche ist, die sich - wie könnte es bei einer Stadt am Atlantik anders sein - vor allem um den Fisch dreht.Vor allem der Klippfisch, getrockneter und gesalzener Kabeljau, ist sehr beliebt und wird in vielen Rezepten verwendet, aber auch Muscheln und Sardinen finden ihren Platz. Ohne Zweifel werden Fischliebhaber, die vielleicht auch schon selbst in Portugal die dortige Küche gekostet haben, ihre Freude an dem Buch haben. Alle anderen bekommen einen ersten Eindruck und Vorfreude auf Migas, Piri Piri und natürlich Pastéis de nata, die berühmten Törtchen mit Vanillecreme.

Ein wirklich sehr schönes Kochbuch, das mich allerdings von den Rezepten her nicht hundertprozentig überzeugt, da einige Zutaten doch recht schwierig zu bekommen sind und die Gerichte sehr rustikal daherkommen. Für alle, die ein bisschen von Portugal träumen möchten oder sich auf einen Urlaub dort vorbereiten, jedoch sehr empfehlenswert.

Dienstag, 5. Juni 2018

WMDEDGT am 05.Juni 2018

"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" ist ja so eine Frage, die ich mir selbst ab und zu stelle. Im Internet stellt diese Frage an jedem 05. eines Monats Frau Brüllen und heute mache ich mit.

Wach werde ich gegen 05:00 Uhr. Mir fällt mal wieder auf, wie wenige Vögel draußen zwitschern. Extrem wenige im Vergleich zu unserem Urlaub im Wendland und weniger als vor einigen Jahren. Das macht mich traurig, ich denke an die vielen "Pflanzenschutz-Spritz-Sessions" auf den Feldern nebenan und schlummere noch ein bisschen vor mich hin.

Um 06:20 Uhr höre ich den Mann und stehe auch kurz danach auf, um den Frühstückstisch zu decken. Heute möchte der man mit dem Fahrrad zur Praxis fahren und ist daher etwas früher fertig. Die Tochter hat ein neues Fahrrad bekommen und weiht es heute ein. Auch der jüngste Sohn bekommt Lust aufs Radfahren. Nachdem Mann und Tochter aus dem Haus sind, springe ich unter die Dusche, mache für den Jüngsten alles fertig und begleite ihn zu Fuß in den Kindergarten. Er ist recht vorsichtig auf dem Fahrrad und auch etwas ängstlich, schafft es aber schon gut, um die vielen Mülltonnen auf den Bürgersteigen herumzumanövrieren. Als wir ankommen ist er froh, es geschafft zu haben.

Um 08:30 Uhr bin ich wieder zu Hause und räume erst einmal den Tisch ab, die Spülmaschine ein und aus und die Waschmaschine ein.

Um 09:00 Uhr sitze ich am Schreibtisch und beschäftige mich mit der Umsetzung der DSGVO für die Praxis. Zum Glück gibt es sehr verständliche Informationen von der Kassenärztlichen Vereinigung.

Außerdem steht dienstags auch immer die Bestellung der Gemüsekiste an. Ich schaue, was vom Biohof in die Kiste gepackt wurde, tausche aus und packe meistens noch Käse hinzu. Da am Samstag Besuch kommt, freue ich mich schon, einen leckeren Salat und Kuchen mit Obst und Gemüse aus der Kiste zaubern zu können.

Dann entdecke ich, dass ich via ebay noch ein Kinderhemd verkauft habe und mache den Versand fertig. Ach ja, Briefmarken brauche ich auch wieder, also noch schnell neue Marken bestellen.

So um 11 Uhr am Vormittag gönne ich mir dann eine Pause, trinke Tee, schaue Podcasts und stricke an meinem Persica-Tuch weiter. Es klingelt und die Briefträgerin bringt allerschönste Post. Lesenachschub von der Büchergilde und die neue Flow.

Inzwischen ist die erste Waschmaschine fertig und eine zweite wird gefüllt. Ich suche die Zutaten für das Mittagessen zusammen und fange schon mal an zu kochen. Heute gibt es Gemüse mit Tofu und Erdnusssauce.
Um 13 Uhr esse ich zusammen mit dem großen Sohn. Die Tochter kommt heute später aus der Schule und der Kleine isst im Kindergarten.
Zeit zum Fenster putzen und Staubsaugen.

Um 15.20 Uhr mache ich mich auf den Weg, den Jüngsten vom Kindergarten abzuholen. Der Rückweg mit dem kleinen Fahrrad beginnt ganz tapfer, aber da die Gehsteige sehr schief sind, bekommt er immer mehr Angst und hat schließlich gar keine Lust mehr. Zuhause heult er wütend und ärgert sich über die Bauarbeiter, die so schiefe Gehsteige gebaut haben.

Die Sonne ist raus gekommen und ich würde mich ja gerne mit einem Buch in meine Leseecke im Garten verkriechen, aber die Tochter möchte noch Unterstützung bei den Hausaufgaben. Also überlegen wir gemeinsam, was Ismael Leseur ausmacht und wie man ihn charakterisieren kann.

Vielleicht bleibt ja gleich noch etwas Zeit auf der sonnigen Terrasse :-).
Euch noch einen schönen Abend!







Freitag, 1. Juni 2018

Unterwegs zum Mittelpunkt der Erde

Rezension: Auf einem großen Tisch mit Bilderbüchern fallen einem manche direkt ins Auge, weil sie sehr aufwändig und ganz besonders gestaltet sind. Dazu gehört "Unter meinen Füssen" von Charlotte Guillain und Yuval Zommer aus dem Prestel Verlag, das im April 2018 erschienen ist. Schon auf dem Cover funkeln ein paar Achate und lassen sich Details erfühlen.
Beim Aufklappen des großformatigen Buchs wird schnell klar: dieses Buch liest sich andersherum, es ist nämlich ein Leporello, das sich aufklappen lässt. "Wäre es nicht spannend zu erforschen, was unter deinen Füßen los ist?" wird am Anfang gefragt und ja, da lässt sich ganz schön viel entdecken. Unter der Straße gibt es Leitungen und Rohre, viele kleine Tiere, Knochen, Blätter und Fundstücke aus längst vergangener Zeit. Aber damit nicht genug! Es geht tiefer und tiefer durch verschiedene Gesteinsschichten bis zum Erdkern, wo es ganz schön heiß ist. Wenn man das Buch komplett auf dem Boden aufklappt, kann man selbst Schritt für Schritt diesen Weg nachgehen und ganz schön viel entdecken. Die Texte beziehungsweise Bildunterschriften sind kurz gehalten, so dass man schnell die wichtigsten Informationen bekommt. Sehr gut gefällt mir aber, dass der Weg zum Erdmittelpunkt nicht der einzige ist, den das Buch bereit hält. Wenn man das Buch umdreht, kann man rückwärts Seite für Seite wieder an die Oberfläche gelangen und erlebt nun, wie es unter dem Waldboden aussieht.
Der englischen Autorin Charlotte Guillain und dem Illustrator Yuval Zommer ist hier ein wirklich außergewöhnliches Buch gelungen. Ein Buch, das ganz nebenbei Wissen vermittelt, aber in erster Linie einfach wunderschön ist.

Dienstag, 29. Mai 2018

Fertig gestrickt: Reagan von Isabell Kraemer

Eines meiner Ziele für dieses Jahr, war es bis zum Sommer eine leichte Strickjacke zu stricken, die man an kühlen Abenden schnell anziehen kann. Im letzten Sommer war mir die Jacke "Reagan" von Isabell Kraemer aufgefallen. Eine Jacke, die in einem Stück gestrickt wird, mit Muster und raffiniertem Schnitt. Angeschlagen habe ich die Jacke am 1. Februar. Anfangs habe ich eher sporadisch daran gestrickt, da sich der erste Teil doch recht zieht und ich auch erst einmal mit der Nadelstärke runter gehen musste (in Nachhinein, hätte ich besser mit 3,0 gestrickt, aber mit 3,25 war es auch schon besser als mit 3,5).
Gestrickt habe ich die Jacke mit Lyonesse von Blacker Yarns, einem 4-ply Garn aus 50 % Falkland Woll und 50 % Leinen in der Farbe: Peridot. Das Garn hat eine ganz wunderbare Haptik und ließ sich sehr schön verstricken. Der Leinenanteil bewirkt, dass die Jacke nicht ganz so warm ist - also genau richtig für den Sommer.
Verbraucht habe ich 5 x 50 g des Garns und habe die Jacke im Anschluss gedämpft, aber noch nicht gewaschen. Dafür wurde sie bei unserem Pfingsturlaub schon reichlich ausgeführt und bewundert. Für alle, die keine Knopflöcher stricken mögen und gerne eine leichte Jacke zum Reinschlüpfen mögen, genau das richtige Projekt 😉.

Verlinkt beim creadienstag und hier geht es zu meinen Projektnotizen auf Ravelry mit noch mehr Fotos.

Montag, 28. Mai 2018

Landlust im Wendland

In der letzten Woche haben wir die Pfingstferien genutzt und eine wunderschöne Zeit im Wendland verbracht. Das Biohotel Kenners Landlust war mir schon vor vielen Jahren aufgefallen und nun haben wir endlich die Gelegenheit ergriffen und dort erholsame Tage verlebt.
Da wir ja diesen Sommer mit der ganzen großen Familie nach Holland in ein Ferienhaus fahren, war es mir sehr wichtig, auch einmal ein paar Tage richtigen "Urlaub" zu haben. Dafür war Kenners Landlust perfekt. Wir wurden mit sehr abwechslungsreichem leckerem Essen (Frühstück und Abendbüffet) verwöhnt und die Kinder konnten an der Waldzeit teilnehmen, waren also zu bestimmten Zeiten mit einem Erlebnispädagogen im Wald unterwegs und haben geschnitzt, Brennesselchips hergestellt, Feuer gemacht und sich im Bogenschießen geübt. Nach der Waldzeit kamen sie jedesmal ganz glücklich im Hotel an, freuten sich auf eine kalte Limonade und waren danach wieder mit den anderen Kindern unterwegs auf der großen Wiese. Wie von Zauberhand wurde aus dem 5Jährigen, den 6Jährigen, der 11Jährigen, der 13Jährigen und den 15Jährigen eine eingeschworene Gruppe. Uns Eltern blieb also auf einmal richtig viel Zeit, um selbst etwas zu unternehmen, zu lesen, in der Sonne zu sitzen oder sich mit anderen Eltern zu unterhalten.
Da der Hausherr des Hotels selbst Wolfsberater ist, gab es außerdem auch noch jede Menge interessante Informationen über Wölfe, die sich inzwischen in einigen Regionen Deutschlands niedergelassen haben und auch im Wendland heimisch geworden sind. Es gibt aber auch wirklich viel Wald und Natur dort. Es kann gut passieren, dass einem auf Radtouren oder Wanderungen weit und breit niemand begegnet.


Da es uns im Hotel so gut gefallen hat, waren wir erst einmal nicht allzu viel unterwegs. Dabei gibt es natürlich jede Menge zu erkunden. In Hitzacker haben wir von weitem die Elbe gesehen und zufällig sogar noch meinen Onkel und meine Tante getroffen, die auf dem Elberadweg unterwegs waren.

Für alle, die eine ziemlich interessante Gegend erkunden, einfach die Ruhe genießen und sich bei den herzlichen Gastgebern rundum wohl fühlen möchten, sei dieser wundervolle Ort wärmstens empfohlen. Auch die Tochter, die erst etwas skeptisch war, meinte, als wir wieder zu Hause waren: "Wann können wir wieder da hin fahren?"

Donnerstag, 17. Mai 2018

Geburtstage und so weiter


Etwas verspätet möchte ich noch von unseren Geburtstagen berichten. Wir waren hier nämlich einige Tage ohne Internet. Es ist ja durchaus okay, mal eine Weile offline zu sein, aber wenn man nicht weiß, wann man wieder online sein kann, ist das nicht so toll - zumal an einem Tag zusätzlich auch noch das Handynetz am Boden lag.
Letzte Woche bin ich also 46 Jahre alt geworden, alt und krank könnte man meinen, denn mit dem Geburtstag schlich sich ein fieser grippaler Infekt ein mit hartnäckigen Halsschmerzen und Nasennebenhöhlenentzündung. Immerhin konnte ich mit Freundinnen auf der Terrasse sitzen und ein bisschen feiern und abends mit der ganzen großen Familie Essen gehen.
Am nächsten Tag hatte dann der jüngste Sohn Geburtstag und war natürlich entsprechend vorfreudig aufgeregt. 5 Jahre ist er nun schon bei uns – wie die Zeit vergeht! Natürlich hatte er sich einiges von Lego gewünscht und verbrachte die meiste Zeit des Tages mit hingebungsvollem Aufbauen. Nachmittags kam dann noch Besuch von den Großeltern, Tante und Cousin des Mannes und so verging der Tag wie im Flug.
Na und ein Tag später war das Internet dann weg und ich kränkelte vor mich hin. Eigentlich wollte ich am Samstag wandern gehen, aber daran war nicht zu denken. 



Von der Erkältung beeinträchtigt habe ich mich dann durchs Wochenende geschleppt, Muffins für den Kindergarten gebacken und am Montag die Kindergeburtstagsfeier mit viel Hilfe der älteren Kinder gewuppt. Das Wetter spielte mit und die Kleinen hatten Spaß bei der Superheldenparty. Wir haben zum ersten Mal eine Pinata aufgehängt, was den Kindern viel Spaß gemacht hat.

So langsam lässt das Kratzen im Hals nach und das ist auch gut, denn die Pfingstferien stehen vor der Tür und da werden wir wieder offline sein (mehr oder weniger), ganz bewusst und gewollt.
Euch eine gute Zeit!

Dienstag, 8. Mai 2018

Mein Kochbuch im Mai: Vegetarisch aus der Brigitte-Edition

Jede Menge Kochbücher im Regal und ich schaue viel zu selten hinein. Daher gibt es 2018 die Kochbuch-Challenge, bei der ich mir jeden Monat ein neues Kochbuch heraussuche, einige Gerichte daraus koche und das Kochbuch hier noch einmal vorstelle.
Das Kochbuch "Vegetarisch" aus der Brigitte-Edition ist tatsächlich schon 10 Jahre alt. Es wurde damals zusammen mit anderen Themenkochbüchern vom Verlag Gräfe und Unzer herausgebracht und enthält nach Jahreszeiten geordnet Rezepte, bei denen Gemüse im Mittelpunkt steht. Es hat sich wirklich gelohnt, dieses Buch mal wieder auszugraben, denn die Rezepte sind gut durchdacht, nicht kompliziert und einfach nachzumachen.

Der Spargel-Couscous passt zum Beispiel ganz wunderbar in die Saison und ist schnell gemacht. da ich das Rezept etwas abgewandelt habe, schreibe ich es hier auf:

Spargel-Couscous

250 g Couscous
400 ml heiße Gemüsebrühe
1 Dose Kichererbsen
500 g grüner Spargel
Olivenöl
Salz und Pfeffer
30 g gehackte Mandeln
1 Msp. Sambal oelek (oder Chiliflocken)

Den Couscous in eine Schüssel geben und mit heißer Brühe übergießen. 5 Minuten quellen lassen und dann mit einer Gabel auflockern.
Spargel waschen und in ca. 3 - 4 cm lange Stücke schneiden.
Kichererbsen abtropfen lassen.
Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
Dann Öl in der Pfanne erhitzen, Spargel anbraten und auch die Kichererbsen anrösten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles mit dem Couscous vermischen und mit Sambal oder Chili abschmecken.



Einfach und lecker ist auch das Rezept für gefüllte Tomaten, das ich ausprobiert habe. Auch die Süßkartoffelrösti sind sehr lecker und die Wirsingrouladen habe ich auch schon gekocht. Es lohnt sich also auf jeden Fall auch ältere Kochbücher noch mal hervorzuholen. Ganz spannend hört sich auch das Rezept "Rote Linsen mit Ziegenkäse" an - das werde ich auch noch probieren :-).

Habt ihr auch alte Kochbücher im schrank stehen, die ihr immer mal wieder herausholt?

Sonntag, 6. Mai 2018

Wochenende 05. / 06.05.18

Und weil das Wetter so schön zu werden verspricht, gibt es gleich noch einmal ein Wochenende in Bildern. Gesammelt werden sie wie immer von Frau Mierau. Die aktuellen gibt es hier.
Nach dem Frühstück fahren der Mann und der große Sohn in die Stadt und wir spielen erst einmal eine Runde "Wer wars?" - eines unserer Lieblingsspiele. Zwischenzeitlich war die Kiste mit den Sprachnachrichten, die man für das Spiel braucht, kaputt, aber der tolle Service von Ravensburger hat uns eine neue geschickt.
Strahlend blauer Himmel am ganzen Wochenende! Am Samstag haben wir erst einmal den Garten genossen.


Da kommt Sommerfeeling auf, die erste Wassermelone in diesem Jahr wird gegessen und zwischendurch gibt es ganz klassisch Schnitzel mit Pommes und Salat.
Nachmittags machen der Mann und der große Sohn eine Radtour mit den Mountain-Bikes, der kleine Sohn spielt mit dem Besuch der Nachbarn und ich habe ganz unerwartet Zeit für meine Lieblingsbeschäftigungen.
In das wunderbare Buch "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky bin ich inzwischen ganz verliebt und auch schon fast fertig mit Lesen. Auch der Reagan kommt gut weiter und ich überlege die ganze Zeit hin und her, was ich sonst noch anschlagen kann.
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Der Sonntag beginnt mit einer guten Kanne Tee. Gut, dass wir uns von verschiedenen Verpflichtungen frei gemacht haben - so ein Wochenende ohne Verpflichtungen ist manchmal wirklich ganz wichtig und heilsam.
Wir wollen aber trotzdem etwas unternehmen und so zaubere ich morgens früh noch schnell einen Hefeteig für Flammkuchen und kaufe grünen Spargel.




Dann verbringen wir ein paar sehr entspannte Stunden im Brückenkopfpark in Jülich. Mit den großen Kindern waren wir öfter da gewesen, aber nun bestimmt 8 Jahre nicht mehr. Es gibt viele Spielmöglichkeiten und immer etwas zu entdecken. Da es doch recht heiß wird, sind wir froh über den schönen Schattenplatz.
Am späten Nachmittag gibt es dann noch Flammkuchen mit Ziegenkäse und grünem Spargel, was allen sehr lecker schmeckt und bestimmt ein Lieblingsrezept wird.

Nun müssen noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden und dann kommen die Kinder hoffentlich gut ins Bett. Sie freuen sich über eine kurze Schul- bzw. Kindergartenwoche.