Freitag, 17. November 2017

"Ich lese vor! Du auch?"

Heute ist Vorlesetag und wie in jedem Jahr, gibt es in ganz Deutschland viele Aktionen zum Thema Vorlesen. Wie wichtig das Vorlesen für die kindliche Entwicklung und die Bindung zwischen Eltern und Kind ist, unterstreicht in jedem Jahr die Vorlesestudie, die sich immer wieder anderen Themen rund um das Vorlesen widmet. In diesem Jahr wurde gefragt, ab wann man mit dem Vorlesen beginnen sollte. Viele Eltern scheinen sich da unsicher zu sein und greifen erst ab dem dritten Lebensjahr des Kindes zum Buch. Dabei gibt es bereits für die ganz Kleine wirklich schöne Bücher, zum Beispiel Miffy, Mausi oder die Reihe "Hör mal". Für mich war es keine Frage, von Anfang an gemeinsam Bücher anzuschauen und das haben alle Kinder auch sehr gerne getan.
In diesem Jahr gibt es übrigens eine ganz schöne Selfie-Aktion zum Vorlesetag, die man auf Facebook und Twitter teilen und verlinken kann.

Und da zum Vorlesetag natürlich auch immer Büchertipps gehören, zeige ich euch noch schnell unsere aktuell liebsten Bilderbücher (die auch Eltern gerne lesen).

Ein Klassiker, den wir immer wieder gerne lesen und in dem alle kleinen wilden Kerle sich wiedererkennen, ist das Buch "Wo die wilden Kerle wohnen" von Maurice Sendak. Hier blicken wir ganz tief in die Seele eines kleinen Jungen, der wie so viele kleine Jungen manchmal eben "nur Unfug im Kopf" hat und sich dann doch dahin sehnt "wo ihn jemand am allerliebsten hat". Das Buch ist 1963 erschienen und gehört für mich in jedes gute Kinderbuchregal.

Um ein eigentlich gar nicht mutiges Mädchen, das dann doch sehr mutig wird, geht es in "Franziska und die Wölfe" von Pija Lindenbaum. Ein Buch jenseits von rosa Prinzessinnenschnickschnack, das uns tief in einen dunklen Wald führt, wo ein kleines Mädchen ihren Ängsten begegnet und dann ganz stark sein kann.

Ganz leicht, gereimt und einfach wunderbar nimmt das Buch "Meine wilde Abenteuer-Insel" von Timothy Knapman den Leser mit in eine wunderbare freie Baumhauswelt. Ähnlich wie bei den wilden Kerlen, genießt hier der kleine Junge sein Leben ohne Bestimmer und sehnt sich dann am Ende doch zurück in die Geborgenheit der Familie.

Welches Bilderbuch mögt ihr zur Zeit am liebsten?

Dienstag, 14. November 2017

DIY Schneeglas

Eine schnelle Bastelei für die Vorweihnachtszeit sind Schneegläser, die sich auch super als Geschenk eignen. Beim Inhalt sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Kleine Tiere, Tannenbäume oder auch selbst gemachte Figuren eignen sich dafür.
Für mein Schneeglas habe ich den Schneemann aus Fimo geformt und im Backofen aushärten lassen. Damit er nicht ganz unten im Glas sitzt, habe ich ihn auf eine Tonscherbe geklebt, Steine, Korken etc. sind auch als Podest denkbar. Um das Podest habe ich Super Fluffy Foam modelliert, um eine kleine Schneelandschaft darzustellen. Am besten klebt man die Teile mit Heißkleber zusammen, damit sie wirklich stabil sind.
Für den flüssigen Teil den Schneeglases braucht man destilliertes Wasser (gibt es übrigens im Wasserauffangteil des Wäschetrockners) und Glitzer oder Schnee. Das ganze gut verrühren und den Deckel dann sehr fest auf das Glas schrauben. Wer sicher gehen will dichtet den Deckelrand von innen nochmal mit Heißkleber ab und dreht das Glas dann erst, wenn der Kleber getrocknet ist.

Viel Spaß beim Nachmachen!
Und schaut mal beim creadienstag vorbei, was man noch so alles werkeln kann.

Montag, 13. November 2017

Wochenende in Bildern und #12von12 am 11./ 12.11.17

Ein volles Wochenende war das und ich komme erst heute am Montag dazu, alles zu sortieren und in einem Blogpost zu ordnen. Dieses Mal verlinke ich den Post sowohl beim Wochenende in Bildern als auch bei den #12von12.


Samstags merke ich meistens die Müdigkeit der Woche. Der kleine Sohn ist früh wach, lässt mich aber noch etwas schlafen. Nach dem Frühstück bringt der Mann die Tochter in die Schule zum Tag der offenen Tür und wir püngeln so vor uns hin. Ein Geschenk wird eingepackt und ganz viel gespielt, während ich die Fäden am Ancyra Cowl vernähe. Juhu, wieder ein fertiges Projekt.
Besonders viel Spaß macht ja immer das Wiegen des übrig gebliebenen Garns, um zu sehen, wie viel das Projekt verbraucht hat. Bei dem Cowl waren es 91g dunkelgrauen Wolle und 7g von der gelben.
Ich strick jetzt erstmal weiter an Socken, die Weihnachten verschenkt werden und die schnell voran gehen.
Abends ist das Tigerkind wieder von der Dschungelbuch-Geburtstagsparty zurück und freut sich über die tollen Mitgebsel. Wir schauen noch einen Film mit der Tochter und ich falle müde ins Bett.
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Der Jüngste lässt mich bis 8:30 Uhr schlafen, dann müssen wir aber unbedingt schauen, was das Dino-Ei macht.
Und Spielen vor dem Frühstück muss auch sein.
So ganz entspannt bin ich nicht, denn auf mich wartet noch der Lektorendienst in der Sonntagsmesse.
Die Kinder schauen derweil Ich - Einfach unverbesserlich 3 und amüsieren sich prächtig.
Schnelles Mittagessen: Spagetti mit Tomaten und Garnelen.



Nachmittags wird dann gebastelt. Zusammen mit den Messdienerinnen und Messdienern werkeln wir viele schöne Dinge, die es nach den Adventgottesdiensten zu kaufen gibt.
Abends gibt es noch Flammkuchen und so gehen wir gestärkt in die neue Woche.

Donnerstag, 9. November 2017

Hier so...

"Durch die Straßen auf und nieder, leuchten die Laternen wieder..." und so ziehen in vielen Teilen Deutschlands zur Zeit die Martinszüge durch die Gegend. Wir hatten gestern Abend unseren Martinsumzug und danach gab es im Kindergarten noch Würstchen, Glühwein und Kakao. Dieser und einige andere Termine führen im Moment dazu, dass ich es nicht so oft an den Schreibtisch schaffe, um zu bloggen.
So langsam füllt sich nämlich nun der Kalender für nächstes Jahr und es wollen Termine gemacht und abgeklärt werden. Apropos Kalender... ein neues Buch für mein nächstes Bullet Journal liegt bereit, jetzt muss aber noch dringend ein Familienkalender zum Aufhängen gekauft werden. Ich warte ja noch auf das Shop-Update von Vierundfünfzig Illustration.
Es soll ja ein kalter Winter werden... da müssen noch richtige Winterschuhe für die Kinder her. Der Jüngste würde sich über Schnee jedenfalls sehr freuen.
Auch sonst gibt es noch einiges vorzuplanen: Geburtstagsgeschenke für den Mann, Urlaub im nächsten Jahr, Weihnachtskarten und Weihnachtsgeschenke...
Da schwirrt mir im Moment etwas der Kopf, aber der November hat ja gerade erst angefangen. Geht es euch auch so, dass manchmal zuviel zusammen kommt?

Sonntag, 5. November 2017

Wochenende in Bildern 04. / 05.11.17

Da ich in den letzten Tagen öfter Kopfschmerzen hatte und auch nicht so gut schlafen konnte, beginnt der Samstag müde. Der große Sohn muss sich von seiner Zahn-OP erholen und wir sind froh, dass er alles einigermaßen überstanden hat. Während der Mann mit dem Sohn nochmal zum Chirurgen fährt, versuche ich mich mit Stricken etwas zu sammeln.
Mit dem Cowl komme ich gut weiter und schaue nebenbei die neue Podcastfolge von The Nerd Knits.
Elias hat die Glitzerklebestifte entdeckt und zaubert nun ein Bild nach dem anderen.




Danach genießen wir aber noch die Herbstsonne im Garten, sammeln Laub auf und pflanzen noch ein paar Blumenzwiebeln. Ich versteh ja wirklich nicht, warum sich Menschen über Herbstlaub aufregen. Ich mag das ja sehr und finde das Laubkehren sehr meditativ.
Der Mann hat mir noch ein paar schöne Dahlien mitgebracht. Vom Suppe essen und nachmittäglichem Spielen habe ich diesmal keine Fotos gemacht. Abends fangen der Mann und ich an, die Serie Mindhunter zu schauen.  Es geht um die Entwicklung des "Profiling" Ende der Siebziger Jahre beim FBI. Einzig verwirrend ist die Ähnlichkeit des Hauptdarstellers mit Emmanuel Macron. Sehr empfehlenswert, aber nichts für schwache Nerven.
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Sonntagstee zum Aufwachen. So richtig gefrühstückt wird heute nicht, denn wir sind zum Brunch eingeladen, da die Großeltern ihre Geburtstage feiern.

Erst aber noch ein bisschen Basteln. Der Schneemann wartet auf den Einzug in die Schneekugel und Elias hat mir einen Brief gefaltet.

Im Restaurant wird lecker gefrühstückt und Mittag gegessen. Als wir nachmittags wieder zuhause sind, ist der Tag auch schon bald wieder vorbei.
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Die Wochenenden Bildern werden von Frau Mierau gesammelt. Die aktuellen gibt es hier.

Freitag, 3. November 2017

Rezension: Die Trotzphase ist kein Ponyhof

Nachdem jetzt auch mein viertes und jüngstes Kind durch die so genannte Trotzphase navigiert ist, kann ich aufatmen und sagen: "Eigentlich war es gar nicht so schlimm!" 
Allen, die mittendrin stecken und hautnah erleben, wie sich der Nachwuchs schreiend auf dem Boden wälzt, möchte ich das Buch "Die Trotzphase ist kein Ponyhof" von Christina Tropper und Alexander Smutni-Tropper aus dem TRIAS-Verlag empfehlen.
Christina ist Journalistin und bloggt auf "Einer schreit immer" über ihren Familienalltag mit Zwillingen, Alexander arbeitet als Pädagoge in der Lehrerausbildung. Ihr Eltern Survival-Guide vermittelt die entwicklungspsychologischen Hintergründe der Autonomiephase, berichtet aber in erster Linie mitten aus dem Leben und gibt Tipps für verschiedene Alltagssituationen. 
Was tun, wenn es draußen stürmt und schneit und das Kind Sandalen anziehen möchte? Ja es gibt Eltern, die ihr Kind die Erfahrung machen lassen möchten, wie es ist, bei Minustemperaturen Eisfüße zu bekommen. Die Autoren sind da eher pragmatisch und finden durchaus, dass Erwachsene bestimmte Dinge vorgeben sollten. Das Kind darf mitbestimmen, was es anzieht, den Rahmen hinsichtlich des Wetters stecken aber die Eltern. 
Das Schöne an dem Buch ist, dass es hier wirklich konkret wird und Eltern ganz klare Hinweise bekommen, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen können. Denn wenn ein Kind erst einmal weint und sich weigert, etwas zu tun, geraten wir Eltern sehr schnell in Stress und wissen erst einmal gar nicht, wie wir reagieren sollen. Dem Kind schlagen die Gefühle über dem Kopf zusammen und als Eltern empfindet man das oft als Angriff. Warum funktioniert das jetzt nicht, wo ich es doch nur gut meine / alles so gut vorbereitet habe / wir es doch so schön haben könnten? Kinder zwischen 15 Monaten und vier Jahren erleben aber die Welt ganz anders als wir. Hier gilt es immer wieder durchzuatmen, hinzusehen und zu verstehen und dann dem Kind Möglichkeiten zu geben, seine Emotionen zu verarbeiten und gemeinsam eine Lösung zu finden. Wirklich gut gefällt mir auch, dass andere Eltern zu den verschiedenen Situationen zu Wort kommen und erzählen, wie sie damit umgehen. Es gibt nämlich nicht den einen richtigen Weg, sondern ganz viele verschiedene.
Und kaum schaut man sich um, ist die Trotzphase auch schon wieder vorbei und das Kind ein großes Stück gewachsen.

Dienstag, 31. Oktober 2017

DIY Halloween Deko für den Blumenkasten

In diesem Jahr haben wir mal keinen geschnitzten Kürbis vor der Tür, dafür hat aber der herbstliche Blumenkasten gruseligen Besuch bekommen. Die Pflanzenstecker aus im Backofen härtender Knetmasse sind schnell gemacht haben auch dem Sturm am Wochenende Stand gehalten.


Kürbisse, Gespenst und Fledermaus sind schnell geformt. Ich habe dafür 3 Packungen Fimo soft in orange, weiß und schwarz verwendet.
In die fertigen Figuren habe ich vorsichtig mit einem Holzstäbchen ein Loch gebohrt und die Figuren dann (ohne Holzstäbchen) im Backofen ca. 20 Minuten bei 110° gebacken.

Nach dem Härten und Abkühlen werden die Holzstäbchen mit Kleber fixiert und nach dem Trocknen kommt noch etwas Klarlack auf die Figuren.
So schauen nun die lustigen kleinen Halloween-Pflanzenstecker aus. Viel Spaß beim Nachmachen!
Mit der Idee nehme ich am creadienstag teil.

Sonntag, 29. Oktober 2017

Wochenende in Bildern 28. / 29.10.17

Wochenende mit Zeitumstellung - das ist für Eltern von Kleinkindern ja immer wieder ein ganz besonderes Vergnügen. Aber nicht nur die Kinder, auch die eigene innere Uhr macht einem oft einen Strich durch die Rechnung. Aus dem lange Ausschlafen wird jedenfalls meistens nichts. So war es übrigens letztes Jahr und so 2014.
Die Wochenenden in Bildern werden von Frau Mierau gesammelt. Den aktuellen Beitrag gibt es hier.
Frühes Frühstück, denn der Mann macht sich auf den Weg nach Ostwestfalen zu den Psychotherapietagen NRW.
Ich koche den ersten Topf Apfelmus. In diesem Jahr war es nicht einfach an Äpfel zu kommen. Zum Glück hat sich vor ein paar Tagen doch noch was ergeben, und wir durften auf einem Apfelhof in der Nähe selbst pflücken.
Draußen ist es bewölkt und kalt, so dass wir drinnen bleiben und der Tag ganz langsam vergeht.
Gesundes Gemüse zum Mittagessen. Die Möhren und Paprika aus der Biokiste sind übrigens 2. Wahl, also zu groß oder klein für 1. Wahl und trotzdem völlig in Ordnung und lecker.
Nachtisch 😁

Am späten Nachmittag gibt es dann noch eine Spielrunde und einen Obstteller. Das könnte sich wieder zum Ritual für die dunkle Jahreszeit entwickeln.
Der Jüngste mag nicht länger aufbleiben und verlangt gegen 20:00 Uhr ins Bett gebracht zu werden. Linnea und ich schauen noch einen Film und gehen dann auch schlafen.
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Obligatorisches Bild am Zeitumstellungssonntag. Um 5:43 Uhr war die Nacht vorbei und Elias wollte nach unten. Gähn!

Auf Wunsch des Jüngsten gibt es Pfannkuchen mit selbstgemachtem Apfelmus zum Frühstück.
"Ich will Krallen!"
Bei so viel Unfug im Kopf müssen die Kinder erst einmal ausgelüftet werden. Der Spaziergang ist dann aber doch recht kalt und kurz.
So eine zusätzliche Stunde lässt uns Zeit für kreatives Arbeiten :-).
Mittagessen: sehr satt machende selbst gemachte Burger mit Cole Slaw.
Die Tochter hat neue Deko in ihre Zimmer aufgehängt. 
Um 17 Uhr kündigt sich schon der Sonnenuntergang an (Zeitumstellung eben).
Euch eine schöne Feiertagswoche!