Donnerstag, 23. Februar 2017

Karneval - Rückblick

Mit einem Blick in die Vergangenheit wünsche ich euch ganz wunderbare Karnevals-und Faschingstage. Bilder und Rezept habe ich vor 7 (!) Jahren hier auf dem Blog veröffentlicht. Heute ist Linnea als Bibi unterwegs und feiert in der Schule, der kleine Sohn macht als Roboter den Kindergarten unsicher und auch die beiden Großen sind karnevalsmäßig on the road.

Ich verabschiede mich in ein langes Wochenende und wünsche euch viel Spaß bei Helau, Alaaf und Kamelle!


Linnea als Löwenkind

Faschingskrapfen

Rezept:
500g Mehl,Salz, 30g hefe, 1/4 L Milch, 50g Zucker, 3 kleine Eier, 80 bis 100g weiche Butter, geriebene Zitronenschale, und 1 bis 2 EL Kirschwasser
zu einem Hefeteig verarbeiten, dabei gehen lassen, Teig auswalken und mit einem Glas Kreise ausstecken, die dann noch einmal gehen lassen. Butterschmalz erhitzen und Krapfen von jeder seite ca. 3 Min backen. Anschließend abtropfen lassen und in Zucker wälzen. Ich habe der Einfachheit halber auf eine Füllung mit Marmelade verzichtet, die Krapfen schmecken auch so lecker.
Linnea as a little lion, sort of doughnuts

Mittwoch, 22. Februar 2017

Auf den Nadeln

Zur Zeit arbeite ich hauptsächlich an zwei Objekten und manchmal auch an einem dritten und es macht mir großen Spaß, mal hier, mal da weiterzustricken. Viele PodcasterInnen arbeiten ja an mehreren wip's und ich bin jedes Mal erstaunt, wie schnell die dann auch noch fertig werden. Da ich meistens nur in der Mittagszeit zum Stricken komme, beschränkt sich die Strickzeit bei mir auf etwa eine Stunde am Tag und da geht es dann doch nicht so schnell weiter.
Immer noch auf den Nadeln, aber mit sehr guten Fortschritten arbeite ich an meinem ersten Pullover, dem "Messing about in boats" von Asa Tricosa mit Madelintosh Tosh DK. Ich habe bereits drei Stränge verstrickt und werde bestimmt noch zwei kaufen müssen. Da werde ich mich Anfang März um den Nachschub kümmern.

Auf der Zielgerade befinden sich die "Hermine gibt nicht auf!"-Socken aus dem Einhornpups-Garn von Haupstadtfarbe. Die stricken sich quasi von selbst und machen großen Spaß. Da bei den Socken 64 Maschen angeschlagen werden (was für Schuhgröße 38 eher viel ist) werden die Socken etwas breiter, aber zum Drüberziehen geht das trotzdem gut.

Immer noch und langsam wächst mein Silberponcho aus Lana Grossa Chiara. Ich denke, ich werde ihn dann wohl im Herbst / Winter 2017 tragen können.

Auf Instagram hat Susan B. Anderson die schöne Aktion #dailyknitsocks ins Leben gerufen, bei der man zeigen kann, welche gestrickten Socken man trägt. So kommen auch die älteren Schätzchen noch mal zur Geltung. Schaut mal vorbei!

Im März plane ich Garnnachschub zu bestellen, etwas Neues anzuschlagen und mal wieder eine Podcastfolge aufzunehmen. Bis dahin, frohes Stricken!

Sonntag, 19. Februar 2017

Wochenende 18. / 19.02.17

Die Zeit vergeht, schon haben wir Mitte Februar und die Vorboten des rheinischen Karneval sind hier nicht mehr zu übersehen - zumindest die Kinder sind am Planen und Proben und haben auf dieses Wochenende hingearbeitet.
Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wie immer bei Geborgen Wachsen. Die aktuellen findet ihr hier ..
Am Samstag werkeln wir früh in der Küche, denn die Kinder haben sich englisches Frühstück gewünscht. 

Draußen geht es den hohen Hecken an den Kragen. Frühjahrsschnitt im Garten. 

Drinnen bereite ich schon mal einen Linsensalat für sonntags vor und stricken an meinen Socken weiter. Dabei fällt mir auf, dass ich die Fersenwand jetzt irgendwie anders stricke als bei der ersten Socke 😟. Aber so gefällt es mir auch besser und ich denke, es entspricht eher der Anleitung.
 



Den Nachmittag verbringen Elias und ich mit ganz vielen Spielen und es ist ja klar, wer beim Memory immer gewinnt, oder? Kinder können Memory einfach besser.

Am Abend sind der Mann und ich dann in Düsseldorf unterwegs (müssen wir uns definitiv öfter gönnen). Zuerst leiden wir mit Jackie: Die First Lady, die von Natalie Portman ganz wundervoll gespielt wird und gönnen uns danach noch leckere Pommes im Frittenwerk.
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Juhu, ich kann ausschlafen und zwar richtig gut und sogar mit einem Traum von einem Bloggertreffen und morgens scheint Sonne durch die Vorhänge. Linnea und ich sind dann noch in der Kirche und danach machen sich die Kinder und der Mann fertig für den Kinderkarneval im Zelt.
Roboter und Bibi kurz vor dem Start!
Linnea glücklich mit ihren Freundinnen beim Tanzauftritt in der Karnevalssitzung. Davor lagen viele Proben. Schade, dass ich es nur per Foto gesehen habe, 
aber es gibt dann doch noch viel zu tun zu Hause.
Mittagessen gibt es dann erst nachmittags mit knusprigen 
Hähnchenschenkeln, Linsensalat und Autonudeln.
Den Tag lassen wir dann mit einer Familienrunde Activity ausklingen.









Donnerstag, 16. Februar 2017

Rezension: Liebende bleiben von Jesper Juul

In seinem neuen im Beltz-Verlag erschienenen Buch "Liebende bleiben. Familie braucht Eltern, die mehr an sich denken" wendet sich Jesper Juul den Eltern zu und macht ihnen Mut, ihrer Liebesbeziehung mehr Raum zu geben, denn das tut der ganzen Familie gut.

Tja, leichter gesagt als getan, denn wir alle, die wir Kinder haben, wissen, dass die Ankunft eines Kindes erst einmal alles auf den Kopf stellt. Plötzlich fühlt man sich als Mama mit dem Baby ganz schön allein oder als Papa nur noch genervt. Die Illusionen und Vorstellungen, die mit der Familiengründung einhergehen, sind immer viel rosaroter als in Wirklichkeit.
Für mich ganz persönlich hätte der Titel "Liebende werden" besser gepasst, denn als die große Tochter unterwegs war, kannten der Mann und ich uns erst kurz. Trotzdem haben wir uns mit ganz viel Vorfreude auf das Experiment "Familie" eingelassen und hatten in diesem ersten Sommer Zeit gemeinsam zusammenzuwachsen. Das Thema "Paarbeziehung" hat uns dennoch über all die Jahre begleitet. Immer wieder sind auch wir in die typischen "Fallen" getappt und manches, was wir erlebt haben, lässt sich eins zu eins in Jesper Juuls Buch wiederfinden.

Ganz typisch finde ich beispielsweise die Geschichte von Yvonne und Tobias. Während Yvonne versucht, sehr verständnisvoll mit ihren Kindern zu sein und sich stets auf Augenhöhe mit ihnen begibt, platzt Tobias schneller mal der Kragen. So eskalieren manche Situationen, in denen Tobias laut wird und Yvonne sofort zu ihrer Tochter hält. Die Eltern streiten immer wieder an den gleichen Punkten. Wie Jesper Juul in einem Beratungsgespräch mit Yvonne und Tobias daran arbeitet, eine andere Perspektive einzunehmen, ist spannend zu lesen. Er hilft ihnen dabei, die positiven Eigenschaften des Partners wieder zu entdecken und ihn als "Partner" und nicht als "Gegner" wahrzunehmen.

Das Buch "Liebende bleiben" enthält sieben Beratungsgespräche, die Jesper Juul im Rahmen seiner Arbeit in dem von ihm gegründeten Familylab vor etwas fünf Jahren in München geführt hat. Dabei geht es um die Themen Überforderung, unterschiedliche Erziehungsphilosophien und Umgang mit Trennung. Neben den Gesprächen gibt es Tipps von Jesper Juul an die Paare und abschließende Einschätzungen zu den verschiedenen Themen. Das liest sich gut, auch wenn das ein oder andere sicher eine Weile braucht, um anzukommen oder auch hinterfragt werden will. 

Gut gefällt mir, dass Juul die hohen Ansprüche, die Eltern heute an sich selbst und ihre Familie haben, hinterfragt. Zwei gleichberechtigte, beide Vollzeit arbeitende, gut aussehende und sich toll verstehende Partner mit einem tollen Sexleben, deren Kinder hervorragende Leistungen in der Schule bringen und auch noch höflich und freundlich sind... das ist unmöglich. 
Jeder nimmt sich selbst und die seine Erfahrungen aus der Kindheit mit in die Familie und erst mit der Geburt der Kinder bekommt man gespiegelt, wie man selbst aufgewachsen ist und was man von den eigenen Eltern mitbekommen hat. "Liebende bleiben" funktioniert nicht von selbst, sondern nur dann, wenn man im Gespräch bleibt, sich dem anderen öffnen und auch zuhören kann. Hier gibt Juul wirklich gute Hinweise, aber auch er hat kein Patentrezept zur Hand. Jede Familie muss ihren Weg selbst finden und der darf auch mal Stolpersteine haben.

Liebende bleiben: Familie braucht Eltern, die mehr an sich denken von Jesper Juul, Beltz, 18,95€

Dienstag, 14. Februar 2017

Frühlingsvögel am Fenster

Das Grau der letzten Woche hat mir Lust auf etwas Farbe am Fenster gemacht und auf der Suche nach eine möglichst einfachen Bastelei habe ich diese kleinen Vögel gefunden, die jetzt auf dem Fenster kleben und den Frühling herbeizwitschern.
Die Bastelei ist schnell gemacht. Hier gibt es die Vogelvorlage zum Runterladen. Dann habe ich schöne Papiere herausgesucht und auch noch einen Kalender vom Vorjahr. Die Vorlage übertragen und die Vögel ausgeschnitten. Als Sitzstange habe ich dünnes Masking-Tape aufs Fenster geklebt. Die Vögel selbst sind mit einem kleinen Stück Klebefilm befestigt.

Nun schwatzen sie und warten auf das erste Grün an den Bäumen. Zum Glück lässt sich in dieser Woche die Sonne öfter blicken. 
Mit der Frühlingsvogel-Bastelidee nehme ich am Creadienstag teil.

Sonntag, 12. Februar 2017

Wochenende in Bildern 11. / 12.02.17

Ja, ja ich weiß, eigentlich hätte ich auch noch an den #12von12 teilnehmen können. So viele Fotos gab das Wochenende aber nicht her, denn ich war etwas unlustig oder besser gesagt, ich war eine richtige Grummelmama. So bleibt es also beim Wochenende in Bildern, das wie immer von Susanne von Geborgen Wachsen gesammelt wird. Die aktuellen #wib gibt es hier ).
Am Samstag werden wir vom Anblick eines tief verschneiten Gartens überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet - wie schön! Der Mann und der große Sohn müssen früh mit dem Auto weg. Für den Sohn die erste Autofahrt (alleine) im Schnee, aber er schafft das gut.

Für uns beginnt der Tag dann ganz gemütlich. Linnea fühlt sich etwas krank und mag auch nicht nach draußen. Ich freue mich, dass Elias wenigstens gleich draußen etwas im Schnee toben kann und gehe erstmal duschen. Dort werde ich dann aber jäh unterbrochen: "Schnell Mama komm, Elias hat den 'Einhornpups' auseinander genommen!"
Es dauert einen Moment bis mir klar wird, dass es um meine Socken geht. Ich hatte die zweite Socke angefangen und Elias hat die Nadeln raus gezogen. Na super! Ich bin erstmal bedient und sauer, denn, dass er nicht an die Nadeln gehen soll, weiß er eigentlich ganz genau. Also schlage ich die Maschen nochmal an und stricke die ersten Runden.
Soll er sich lieber draußen austoben! Dafür bleibt auch nur der Vormittag, denn der Schnee schmilzt ziemlich schnell wieder und gegen Mittag ist nur noch Schneematsch übrig.
Mittags gibt es Pfannkuchen mit Apfelmus und da wird schon mal genascht.

Linnea und Elias beschäftigen sich ganz gut. Trotzdem grolle ich und es fällt mir schwer, meine positive Grundhaltung zurück zu gewinnen. Aber das mag auch den Hormonen geschuldet sein, die einmal im Monat verrückt spielen.
Im abendlichen Heimkino läuft dann noch der französische Film Unter Freunden - ganz unterhaltsam, wenn auch ein bisschen überdreht.
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In der Nacht kann ich durchschlafen, werde aber gegen Morgen wieder von meinen negativen Gedanken geweckt. Zum Glück weiß ich, dass dir am Montag wieder verflogen sein werden. Um 8:30 Uhr stehen die Kinder im Schlafzimmer, weil Elias "ausgelaufen" ist.
Wir schleichen runter und ziehen ihn um. Dann mache ich Frühstück.
Eine Höhle hatte Elias sich auch schon gebaut.
Später malt er Bilder von Bakterien und erzählt eindrucksvoll, was sie machen.
Damit ich etwas durchatmen kann, nimmt der Mann Elias mit zur Insel Hombroich (leider gibt es davon aber nur ein Foto). In der Zwischenzeit wird gearbeitet, gekocht und gesaugt und als die beiden wieder da sind, gibt es Mittagessen.
Linnea sitzt an den Hausaufgaben, fühlt sich aber doch noch ziemlich schlapp. Mal sehen, ob sie morgen zur Schule geht oder sich lieber noch einen Tag ausruht.

Euch allen eine gute Woche!

Donnerstag, 9. Februar 2017

Hier so...

Es ist ganz schön was los, hier so...
Am Dienstag hat der große Sohn seinen 18. Geburtstag gefeiert. Erst mal im kleinen Kreis mit Lieblingskuchen und Opa und Oma. Die eigentliche Party kommt dann noch. Nun habe ich schon zwei quasi erwachsene Kinder und das hat mich daran erinnert, dass ich früher immer dachte, wie schön ich das finde, dass ich die beiden noch in meinem 20ern bekommen habe und dann ja nochmal richtig durchstarten könnte, wenn die beiden groß sind. 😕 Nun, es ist dann doch anders gekommen und das ist ja auch gut so, auch wenn es mich manchmal in eine kleine "Was-hätte-sein-können-Krise" stürzt.

Morgen werde ich eine philippinische Linsensuppe kochen, denn mit unserer Frauengruppe laden wir zu einem Infoabend rund um die Situation der Frauen auf den Philippinen ein. Der diesjährige Weltgebetstag der Frauen wurde von dort gestaltet. In jedem Jahr richtet sich so der Blick auf ein anderes Land und die spezifische Situation der Frauen dort. Außerdem singen wir mit unserem Chor die Lieder des Weltgebetstags und da waren über die Jahre schon sehr schöne dabei.

Ich habe eine neue Serie entdeckt: Good Girls Revolt - Staffel 1: Trailer spielt 1969 in der Redaktion der Zeitschrift "News of the week" (jeder weiß, welche in Wirklichkeit gemeint ist). Während die Männer Lob und Ruhm für ihre Artikel einheimsen, machen Frauen die Hintergrundarbeit, bis sie sich nach und nach über ihre Rechte klar werden und beginnen dafür zu kämpfen. Eine tolle Serie (wer Mad Men mochte, wird sie lieben), die von Amazon produziert wurde. Die Serie basiert auf dem Buch The Good Girls Revolt: How the Women of Newsweek Sued their Bosses and Changed the Workplace von Lynn Povich. Leider wird es allerdings wohl keine Fortsetzung geben, denn die von Kritikern durchaus sehr gelobte Serie brachte nicht die erwünschten Zahlen. Schade!
Meine erste Hermine-Socke ist fertig gestrickt! Am Schluss habe ich die Spitze in einem Anfall von Leichtsinn nach einer neuen Methode abgestrickt, bei der die Socke auf links gewendet werden musste. Uaahh. Hat dann aber dich geklappt. Trotz kleinerer Nadelstärke ist die Socke, wie es ja auch schon andere bemängelt haben, recht breit, aber es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mal wieder eine Socke nach Anleitung zu stricken. Jetzt muss schnell die zweite auf die Nadeln!

Dienstag, 7. Februar 2017

Rezension: Mit Mathe kann man immer rechnen

Am Freitag gab es Halbjahreszeugnisse in Nordrhein-Westfalen und die sind ja immer ein Anlass zu schauen, was in der schule gut läuft und wo es vielleicht hakt. Tja und in Mathe hakt es bei uns oder vielmehr bei meiner Tochter. Schon in der Grundschule war Mathematik ein Fach, das ihr eher Schwierigkeiten bereitete und das setzt sich nun am Gymnasium natürlich fort. Dabei versteht sie durchaus, wie sie rechnen muss, sie rechnet allerdings eher langsam und "Ahhh, Mathe ist doof!"
Vielleicht schafft es ja ein Buch, die Abneigung gegen die Mathematik ein Stück weit aufzulösen und zu vermitteln, dass Mathe auch Spaß machen kann? Das habe ich mir jedenfalls von "Mit Mathe kann man immer rechnen" von Gudrun Mebs und Harald Lesch aus dem cbj Kinderbuchverlag erhofft. Gudrun Mebs ist als vielfach preisgekrönte Autorin vielen durch ihre Bücher rund um Oma und Frieder bekannt. Harald Lesch ist der Wissenschaftler im ZDF, Professor für theoretische Astrophysik und hat sich inzwischen auch einen Namen als Schulkritiker gemacht. Die beiden haben bereits das Buch "Philosophie ist wie Kitzeln im Kopf" zusammen herausgebracht.

Im Mittelpunkt stehen Ida und ihre Freunde Lisa, Lucas und Tim, die sich mit dem "Prof" auf die spannende Reise in die Welt der Zahlen begeben. Dabei erfahren sie, dass Mathematik nicht trocken ist und einem eigentlich überall im Alltag begegnet, an der Eisdiele zum Beispiel oder auf der Baustelle. Schritt für Schritt entdecken die Kinder, wie man mathematische Probleme lösen kann und nach einer Weile ist das auch gar nicht mehr so schwer.

Das Buch ist einem lockeren Ton geschrieben und lässt sich gut vorlesen. Geübtere Leseratten kommen sicher auch schon in der Grundschule damit klar. Das Schriftbild ist nicht zu klein und die tollen farbigen Illustrationen von Catharina Westphal sorgen für Abwechslung.

Die Geschichte wird von Ida erzählt und die springt manchmal ziemlich schnell hin und her mit ihren Gedanken, Kommentaren und Fragen. Auch die Sprache des Professors ist ziemlich skurril, da werden viele über so ungewöhnliche Wörter wie 'schlackern' und 'Schlaffi' stolpern. Ob Kinder im Grundschulalter da wirklich schon mitkommen?
Die Idee, Kindern die Zahlenwelt in einer Geschichte näher zu bringen, finde ich dennoch gut und gelungen umgesetzt und Idas Erkenntnis aus den Abenteuern mit dem Professor gefällt mir auch sehr gut: "Aber so ist das mit der Mathematik, weiß ich jetzt. Mal lässt sie sich anfassen und mal nicht. Mal steckt sie im Baumatsch oder im Tischbein oder wie hier auf dem Papier oder im Computer."
Das Buch regt jedenfalls dazu an, einfach mit offenen Augen und neugierig durch die Welt zu gehen und weiter Fragen zu stellen. Das ist es, was Kinder heute leider oft verlernen und es ist gut, dass es noch AutorInnen gibt, die sich die Mühe machen, dem etwas entgegen zu setzen.

Sonntag, 5. Februar 2017

Wochenende in Bildern 04. / 05.02.17

Unser erstes Wochenende im Februar... irgendwie nimmt das Jahr an Fahrt auf und da ich gedanklich schon im Sommer angekommen bin, muss ich aufpassen, dass ich nicht das Hier und Jetzt verpasse.
Am Samstag sind wir früh wach, denn der große Sohn hat heute seine erste Vorabitur-Klausur und muss früh zur Schule. Am Abend vorher hatte Elias den Globus auf den Tisch gestellt und sucht nun immer, wo wir wohnen und wo der Weihnachtsmann wohnt.
Dann bringe ich den Sohn zur Schule und drücke fest die Daumen. Was er nachher erzählte hörte sich auch ganz gut an.
Geschenke werden vorbereitet, denn wir sind abends noch eingeladen.
Nachmittags bricht die große Müdigkeit aus. Wir können auch alle mal eine Pause vertragen. Auch Elias schläft ein und ich döse auch mal kurz weg. Die Geburtstagsparty abends ist dann auch sehr nett, wir können zu Fuß hingehen, es gibt Aperol, viele bekannte Gesichter und wir bleiben sogar ziemlich lange.
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Zum Glück kann ich ausschlafen, bin aber so gegen 9:00 Uhr dann auch wach. Wir frühstücken und dann lockt die Sonne uns nach draußen.


Elias findet es super, mit dem Laufrad durch die Pfützen und rasen, auch wenn die Hose nachher nass ist. Matschepfützen sind einfach ein großer Spaß.
Linnea hilft dann beim Kochen. Es gibt Rouladen mit Rotkohl und Semmelknödeln. Nach dem Essen diskutieren wir erneut die Sofafrage. Unser altes Sofa vom schwedischen Möbelmarkt gibt nämlich so langsam den Geist auf und es fällt schwer, eine Entscheidung zu treffen, wie das neue Sofa aussehen soll und was es kosten darf.
Linnea hat sich ein neues Buch auf ihr Kindle geladen. Seit dem ersten Band liest sie unheimlich gerne die Lotta-Leben-Bücher von Alice Pantermüller und jetzt ist schon Band 11 Mein Lotta-Leben. Volle Kanne Koala an der Reihe. Elias tobt in der Zwischenzeit um uns herum. Nun wird es langsam wieder Zeit die Badewanne zu füllen und den Abend einzuläuten.

Die Wochenenden in Bildern sammelt wie immer Frau Mierau von Geborgen Wachsen. Die aktuellen Bilder findet ihr hier.