Mittwoch, 31. Mai 2017

Kinderleichte Sommerküche: Wraps

In loser Folge möchte ich euch unter der Rubrik "Kinderleichte Sommerküche" ein paar vegetarische Rezepte vorstellen, die einfach und schnell umzusetzen sind und allen gut schmecken. Wraps sind bei meinen Kindern sehr beliebt, denn man kann sie selbst zusammenbauen und sich die liebsten Zutaten immer wieder neu kombinieren.
Vor einigen Jahren haben wir oft Hähnchenbruststücken in die Wraps gerollt. Seit wir aber mehr vegetarisch essen, war ich auf der Suche nach Kombinationen ohne Fleisch und stelle euch unsere neue Lieblingskombination gerne vor.

Zutaten:
1 - 2 Avocado
Radieschen
Babyspinat
1 Süßkartoffel
Tomaten
Hummus (leicht selbst gemacht mit Kichererbsen, Zitrone und Tahin)
geriebener Gouda (kann auch weg gelassen werden)
kleine Tortillafladen (ist für Kinder besonders schön, große funktionieren aber auch)

Die Süßkartoffeln werden gewürfelt und angebraten, die anderen Zutaten kommen roh auf den Tisch.
Das leicht süßliche der Süßkartoffeln harmoniert super mit dem frischen Spinat und den knackigen Radieschen, dazu die sanfte Avocado, der würzige Hummus und die saftigen Tomaten. Hmmm! So richtig rollen lassen sich die kleinen Fladen nicht, man hat sie aber auch ganz schnell weg gefuttert.
Viel Spaß beim Ausprobieren!

Montag, 29. Mai 2017

Eine erfüllte Auszeit!

Ganz erfüllt blicke ich zurück auf die Kreativ- und Klangauszeit bei Ramona und ihrem Mann, die Linnea und ich am langen Wochenende von Donnerstag bis Sonntag genießen durften. Mitten im Augsburger Land in einem kleinen Dörfchen waren wir im Seminarhaus Integra raus aus der Welt, wurden mit leckerem Essen versorgt und hatten Raum und Zeit, uns ganz auf das kreative Tun einzulassen und zusätzlich dank der wunderbaren Gong-Meditation unsere Akkus wieder aufzuladen.



Es passte einfach alles! Das wunderbare Sonnenwetter und der traumhaft schöne Garten des Seminarhauses luden uns ein, erst einmal alles zu entdecken und anzukommen. Neben Linnea und mir waren noch fünf andere Frauen mit dabei, die Lust aufs kreative Tun hatten.
Den Tagesablauf haben wir jeweils zusammen überlegt und haben uns dann vormittags Zeit für Pinsel und Stifte genommen und nach sind nach dem Mittagessen ins Gong-Bad getaucht. 
Für Linnea war es ein Glücksfall, dass auch der Wolf (Ramonas Sohn) mitbekommen war und sie so jemanden zum Spielen, Lachen und Toben hatte.





Es war sehr spannend, sich zunächst einmal mit den Materialen auseinander zu setzen und zu schauen, was sich mit Stiften, Federn und Cola-Pens alles schreiben und anfangen lässt. Jede von uns vertiefte sich in ihre Projekte und Spielereien und es war eine ganz wunderbar zugewandte und entspannte Atmosphäre.
Mich hat vor allem das Schreiben mit der breiten Feder fasziniert und ich mochte sie dann irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Erstellen von Hintergründen, Aussuchen von Texten und dann das Schreiben haben mir sehr großen Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich etwas davon zumindest in mein Bullet Journal retten kann.
Der Ausklang des Wochenendes hat uns dann alle etwas wehmütig werden lassen. Ich bin aber sicher, dass wir alle ganz viel daraus mitnehmen und mit der Kraft, die wir alle schöpfen konnten, wieder in unseren Alltag eintauchen können.

Liebe Ramona, Alex, F., Cordula, Rita, Julia, Sangha und Frieda, es war ganz wunderbar euch kennen zu lernen!

Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension: Baskisch von José Pizarro

Geht es um Kunst? Geht es ums Kochen? Geht es um ein Lebensgefühl? Das lässt sich bei dem Kochbuch "Baskisch" von José Pizarro aus dem Hoelker-Verlag nicht leicht entschieden. Die auffallend farbenfrohe Gestaltung des Buches und die strahlend blauen Buchseiten lassen erst einmal an einen Kunstband denken. Und letztlich geht es ja auch um Kunst. Um die Kochkunst und die Lebenskunst, die vielleicht auch ganz besonders im Baskenland zu Hause ist.


José Pizarro hat die spanische Küche nach London gebracht und betreibt dort inzwischen vier Restaurants. Er hat bereits verschiedene Kochbücher veröffentlicht, aber dass sein aktuelles Buch eine besondere Herzensangelegenheit für ihn war, spürt man auf jeder Seite. Es macht ihm offensichtlich große Freude, den Leser mit in seine Heimat rund um San Sebastián und Bilbao zu nehmen und dort Menschen, Restaurants und Gerichte vorzustellen.
Das Baskenland ist eine autonome Region in Spanien, die an der nördlichen Atlantikküste an Frankreich grenzt und touristisch viel weniger erschlossen ist als die Ostküste oder Süden Spaniens. Hier gibt es keine großen Hotelanlagen, aber viele nette kleine Pensionen und Ferienhäuser, die es zu entdecken lohnt.


Das Buch ist in vier große Kapitel eingeteilt, es geht um Fleisch, Fisch, Gemüse und Desserts. Neben vielen kleinen Gerichten, die hier Pintxo heißen, gibt es deftige Hauptgerichte und natürlich verführerische Desserts. Bei jedem Gericht beschreibt der Autor die besondere Herkunft der Zutaten, wann und wo er es gegessen hat und wie überhaupt seine persönliche Beziehung dazu ist. Das macht große Lust aufs Nachkochen.



Wer ein Kochbuch rezensiert, muss natürlich auch probieren, ob sich die Rezepte gut umsetzen lassen. Da die meisten Gerichte bebildert sind, kann man sich gut eine Vorstellung davon machen, wie sie aussehen sollen.
Als kleinen Test habe ich mich an die Tortilla mit Aubergine, Honig und Blauschimmelkäse gewagt.
Etwas aufwändiger sind die Rezepte schon und auch die Zutaten sind nicht unbedingt an jeder Ecke zu bekommen. Aber eine Tortilla besteht ja erst einmal nur aus Kartoffeln, Eiern und Zwiebeln und lässt sich dann vielfach variieren. Die Herausforderung ist das Stürzen der Tortilla und das Abwarten des richtigen Zeitpunkts dafür. Mit etwas Übung, findet man aber den richtigen Weg und Übung wird man bekommen, denn auch, wenn die erste Tortilla bei einem spektakulären Wendemanöver zur Hälfte neben die Pfanne gefallen ist, war das ganze einfach köstlich und muss unbedingt wiederholt werden. Das nächste Mal vielleicht mit einer kleineren Pfanne.
Ebenfalls Lust aufs Nachkochen machen so ungewohnt klingende Gerichte wie Mit Petersilien-Migas gefüllte Backofenzwiebeln; Gerösteter Kürbis mit Roncal-Käse und Walnuss-Vinaigrette; Meeresfrüchtesalat mit Mango-Chili-Dressing oder Tarte Tatin mit Honig-Meersalz-Eiscreme.
Auch von Gerichten, deren Namen man nicht aussprechen kann, sollte man sich nicht abschrecken lassen, verbirgt sich doch beispielsweise hinter Intxaursaltsa eine köstliche Walnusssoße.

Fazit: Wer Lust auf neue unbekannte Rezepte hat, sollte "Baskisch" unbedingt entdecken und wer sich dann in dieses wunderschöne Kochbuch hinein geschmökert hat, wird vielleicht auch ein bisschen neugierig auf das Baskenland werden. Vielleicht wäre das ja was für eine Reise im nächsten Jahr? Und diesen Sommer genießen wir die Sommerrezepte von José Pizarro.

Vielen Dank an  für die Vermittlung des Rezensionsexemplars.
Die Bilder wurden mit Genehmigung des Verlags veröffentlicht.

Sonntag, 21. Mai 2017

Wochenende in Bildern 20. / 21.05.17

Nachdem die letzte Woche mit einigen Terminen doch recht stressig war, habe ich das Wochenende herbeigesehnt. Das Wetter scheint gut zu werden und da ich am Freitagabend noch mit den Chorfrauen ganz wunderbar essen war, fühle ich mich gestärkt und ausgeglichen.


Sehr schade, dass ich das Samadhi Yoga Haus nicht früher entdeckt habe. Es gibt dort ein ganz tolles Kursangebot und ein süßes Café.
Elias ist früh wach und möchte, dass ich mit ihm unten aufbleibe. Also schauen wir uns ein bisschen durchs Kinderprogramm und kuscheln ganz viel. Da ich nur etwa 6 Stunden geschlafen habe, bin ich zwar ziemlich müde, aber die Dusche macht wach.
Frühstückstisch mit Schnullern (mein Schnuller-Blogpost wurde diese Woche erstaunliche 16000 mal angeklickt, weil er von der lieben Aida S. de Rodriguez auf Facebook geteilt wurde. Ich bin geflasht!)
Dann fahren der Mann und ich nach Düsseldorf, wo wir Stühle aussuchen und schon mal reservieren lassen. Auf dem neuen Parkett werden sie ganz wunderbar aussehen 😍.

Ich liebe es ja, mal rauszukommen und ein bisschen große weite Welt zu sehen. So schön 💓.

Der Mann hat noch nicht genug vom Möbelkaufen und fährt nach dem Mittagessen mit den Mädels und dem Jüngsten in ein großes Möbelhaus. Ich genieße die ersten Blümchen im Garten und die Ruhe. Außerdem fange ich ein neues Buch an, das mir schon von der ersten Seite an gut gefällt.
Abends ist Elias etwas aufgedreht, lässt sich dann aber doch mit zwei Puzzlen beruhigen, bevor wir uns bettfertig machen.
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Am Sonntag gibt es für mich ein schnelles Frühstück bevor ich mit dem Fahrrad in den Nachbarort fahre, wo wir heute bei der Erstkommunion singen.
Danach werden die Trikots von der Fußballmannschaft des Großen aufgehängt. Die können heute in der Sonne trocknen.
Zum Mittagessen experimentiere ich etwas in der Küche. es gibt Tortilla aus einem neuen Kochbuch, das ich bald vorstelle. So ganz klappt es nicht, aber sehr lecker ist es allemal.



Da das mit dem Kochen doch länger gedauert hat, sind wir recht spät beim Kulturfest der Gemeinde, wo die Kinder spielen und hüpfen können und ich ziemlich viele bekannte Gesichter treffe. Ein schöner Abschluss des Wochenendes 😊.

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Frau Mierau. Den aktuellen Post gibt es hier.

Mittwoch, 17. Mai 2017

Was ich über meinen Schlaf gelernt habe...

Zum Geburtstag habe ich einen Fitness-Tracker geschenkt bekommen und den hatte ich mir vor allem gewünscht, um meine Schlafphasen aufzeichnen zu können. Denn ich habe das Gefühl, dass mein Schlaf total verkorkst ist. Mal habe ich den Eindruck, nur vor mich hin zu dämmern, mal schlafe ich wie ein Stein. Um meine unsichere Wahrnehmung mit Daten zu unterlegen, habe ich nun eine Woche lang mit dem Fitbit Standard Charge 2 meine Schlafphasen aufgezeichnet und in mein Bullet Journal übertragen.
Eine tolle Übersicht gibt es natürlich auch mit der App, aber im Bullet Journal kann ich zusätzlich festhalten, wie ich mich morgens gefühlt habe, wo ich geschlafen und habe oder ob ich beispielsweise abends Alkohol getrunken habe.
Aufgezeichnet wird die gesamte Schlaflänge und die Anteile an Wachphasen, REM-Schlaf, leichtem Schlaf und tiefem Schlaf. Verbunden mit der App kann man dann genau sehen, wie die Anteile der verschiedenen Schlafphasen sind und kann sich auch genauer informieren, was die Schlafforschung dazu sagt. Das tolle ist, dass dabei individuell verglichen wird. Das heißt, mir wird nicht gesagt, verglichen mit der Weltbevölkerung schläfst du zu wenig, sondern verglichen mit anderen Frauen deines Alters wäre es besser etwas mehr Tiefschlaf- und REM-Schlafphasen zu haben.

Wachphasen sind völlig normal! Ich war wirklich sehr erstaunt zu sehen, dass ich ganz häufig nachts ganz kurz aufwache und zwar unabhängig davon, ob ich neben meinem Kind schlafe oder nicht.

REM-Schlafphasen sind vor allem wichtig für die mentale Erholung. In dieser Phase träumen wir und wenn wir in der zweiten Nachthälfte träumen, können wir uns ja manchmal sogar an die Träume erinnern. REM-Schlaf ist wichtig für die Leistungsfähigkeit des Gehirns.

Die meiste Zeit haben wir nachts einen leichten Schlaf! Auch das war durchaus eine neue Erkenntnis für mich. Frauen meines Alters verbringen 40 bis 60% ihres Schlafs in diesem Stadium. Und der leichte Schlaf ist auch wichtig für das Lernen und Gedächtnis.

Der Tiefschlaf schließlich ist vor allem für die körperliche Erholung wichtig. 12 bis 18% sollten wir in dieser Phase verbringen, um uns morgens erholt zu fühlen. 
Tatsächlich habe ich es letzte Woche in einer Nacht geschafft, so zu schlafen, dass ich mich trotz nächtlicher Unterbrechung durch den Jüngsten morgens ziemlich fit und erholt gefühlt habe und siehe da: in dieser Nacht, hatte ich genug Anteile an Tiefschlaf und REM-Schlaf und so war ich nach 7 Stunden und 15 Minuten morgens erholt. Übrigens hatte ich am Abend vorher nur Wasser getrunken 😊.

Was ich über meinen Schlaf gelernt habe...

Entscheidend ist nicht unbedingt, wie lange man insgesamt schläft, sondern, ob man genug Tiefschlaf und REM-Schlaf bekommt.

Es hilft, nicht zu spät ins Bett zu gehen und (vor allem) abends kein Alkohol zu trinken.

Ich muss mich nicht stressen, wenn ich nachts mal wach bin.

Habt ihr das Gefühl, gut zu schlafen oder fühlt ihr euch morgens oft müde und ausgelaugt?
Vielleicht habt ihr auch Erfahrungen mit einem Schlaftracker?
Ich freue mich über eure Erfahrungen und Kommentare (die Kommentare werden moderiert, manchmal dauert es etwas bis sie frei geschaltete werden).

Sonntag, 14. Mai 2017

Wochenende in Bildern 13./14.05.17

Okay ich gebe es zu, vor dem Samstag war mir etwas mulmig zumute, denn Kindergeburtstage gehören nicht zu meinen liebsten Terminen. Entsprechend ist meine Laune und Elias, der natürlich ziemlich aufgeregt ist, und ich geraten ziemlich oft aneinander.

Morgens muss aber erst einmal das passende Gebäck für die Grüffelo-Party hergestellt werden. Na, wer erkennt es: schreckliche Tatzen.
Auch die Schatzkiste muss noch fertiggestellt und im Garten versteckt werden.
Sehr gefreut habe ich mich über Geburtstagspost aus Italien von Sybille
Ihre Karten sind immer so schön 💓.


Der fertige Geburtstagstisch wartet dann schließlich auf die kleinen Gäste.

Der Gastgeber wartet natürlich auch und liegt uns abwechselnd damit in den Ohren, dass er eine Windel braucht, seine Schnuller haben will und überhaupt endlich die Gäste kommen sollen. Ich bin schon ziemlich genervt. Zum Glück stehen mir die Töchter zur Seite.
Die Party ist dann auch wirklich ganz schön, wir können raus gehen, der Schatz wird gefunden und wir balancieren Nüsse und die Kinder spielen, was ihnen gefällt. Linnea hat die Kleinen sehr gut im Griff und nach 2 1/2 Stunden sind alle satt und glücklich. Trotzdem fühle ich mich ziemlich fertig und auf Twitter tauschen wir uns aus und sind einhellig der Meinung, dass Geburtstage mit 4 ganz besonders anstrengend sind.
Als die Gäste weg sind, baut Elias dann noch seelenruhig sein neues Lego auf und schläft gegen 20:00 Uhr ein.
Wir Großen schauen noch ein bisschen #ESC, das gehört ja jedes Jahr dazu, auch wenn wir es nicht bis zum Schluss aushalten, sondern so um 22:30 Uhr ins Bett gehen. Ich schlafe nicht so toll und muss dazu morgen noch früh aufstehen.
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Elias ist am Muttertag wieder früh wach, lässt mich aber noch etwas schlafen und ich kann mein Buch auslesen. Es gibt viele schöne Muttertagsgeschenke.


Der Mann und Linnea fahren früh los, denn Linnea hat sich zu einem Schülerlauf angemeldet. Das Wetter für den Schloss Dyck Lauf ist super und Linnea macht es viel Spaß.
Elias und ich drehen dann schon mal eine Runde und genießen danach einen ruhigen stressfreien Vormittag (juhu und er lässt sich überzeugen, die Windel mal wegzulassen).
Später gehen wir dann noch alle zusammen zur Landtagswahl - für alle in NRW heute in wichtiger Termin.
Während ich koche, basteln Elias und Linnea mit einem schönen Spiel, das Elias gestern bekommen hat (Bewegliche Bilder von Djeco - 4 Bildvorlagen).
Zur Feier des Tages gibt es Waffeln mit Erdbeeren und Puderzucker, was allerdings jäh beendet wird, da der Mann plötzlich den Aufräumkoller bekommt. Morgen kommen nämlich nochmal die Leute wegen des Parketts, das noch nicht ganz perfekt ist 🙊.

Also warten wir jetzt erst einmal gespannt die Wahlergebnisse ab und hoffen trotz so einiger Termine auf eine gute Woche.
Die Wochenenden in Bildern werden gesammelt von Frau Mierau. Die aktuellen gibt es hier .