Samstag, 31. Dezember 2016

Rückblick 2016 + Ausblick 2017

Wie immer möchte ich das Jahr mit einem kleinen Rückblick beenden und schon mal auf das kommende Jahr blicken. Zur Zeit gibt es viele wunderbare Inspirationen dazu im Netz, zum Beispiel das Buch der Möglichkeiten von Ramona oder die Anregungen von Lisa Jacobs.
Ende 2015 habe ich geschrieben, dass ich mir im Alltag eine bessere Balance und mehr Struktur wünsche und das konnte ich nicht zuletzt dank der längeren Betreuung von Elias im Kindergarten sehr gut umsetzen. Der Alltag ist entspannter geworden und ich spüre so langsam, wie ich wieder kraftvoller und kreativer werde.
Auch wenn 2016 für die Welt kein gutes Jahr war, war es doch für uns als Familie ein gutes Jahr. Tabea hat ihr Studium der Fächer Latein und Geschichte an der Universität Köln begonnen, Leander sein letztes Schuljahr angefangen. Linnea ist nun in der 5. Klasse im Gymnasium und hat mit dem Spielen der Klarinette begonnen und Elias geht super gerne in den Kindergarten. Wir hatten einen schönen Urlaub in Dänemark inklusive Kopenhagen. Ich habe Bloggertreffen und Strickworkshops besucht, bei der Kommunionvorbereitung und im Liturgiekreis mitgearbeitet, war in der Frauengemeinschaft aktiv und Lektorin in unserer Gemeinde. Außerdem habe ich mit einem Bullet Journal begonnen und Stricken ist meine liebste Freizeitbeschäftigung.
Angeregt von Ramonas Liste 17 vor 2017 habe ich mal eine Liste für das nächste Jahr begonnen. Auf 17 Punkte kam ich allerdings bis jetzt nicht, daher lasse ich die Liste erst mal offen und schaue im Frühsommer, was ich davon verwirklichen konnte und was vielleicht noch ansteht.

1. Minimalismus Game Ich bin ja sehr angetan von den Minimalists und werde im Januar via Instagram ein Minimalism Game machen. Das ist eine tolle spielerische Methode, um überflüssiges Zeug, das sich ja in den meisten Häusern und Wohnungen findet, loszuwerden. Am 1. wird ein Teil weggeräumt, am 2. zwei usw.. Am Ende des Monats sollten es dann nach Gauß 462 Dinge sein (wenn Susanne richtig gerechnet hat). #MinsGame

2. Bücher und DVDs aussortieren und verkaufen. Ich habe einige Bücher und Filme bei booklooker eingestellt. Ihr findet mich dort unter Michabraun - der Einfachheit halber werde ich aber auch mal wieder ein Paket für Momox fertig machen.

3. Städtereise mit nur einem oder zwei Kindern. Es war so toll vor zwei Jahren mit meinen Töchtern nach Berlin zu fahren . So eine Städtereise würde ich sehr gerne in diesem Jahr wieder unternehmen. Nach Amsterdam, Hamburg oder München - mal sehen.

4. Weihnachtsgeschenk nachholen. Der Mann hatte mir zu Weihnachten eine Hotelübernachtung geschenkt, die wir eigentlich vor ein paar Tagen mit dem besuch im Theater kombinieren wollten. Da wir beide aber noch sehr kränkeln, hat er den Aufenthalt storniert und ich hoffe, dass wir es schaffen, ihn nachzuholen.

5. Monatsdate. Überhaupt ist uns aufgefallen, dass wir wieder viel seltener etwas zu zweit unternehmen. Das möchte ich gerne ändern und fände es gut, sich wenigstens einmal im Monat Zeit zu zweit zu nehmen.

6. Fotos. Das ist so was, was ich regelmäßig aufschiebe, aber ich möchte gerne mal wieder Abzüge für Elias Fotoalbum machen lassen (so dass er zu seinem Geburtstag neue Bilder darin findet) und ich fände es auch sehr schön, nächste Weihnachten noch einmal Karten mit Bildern von uns zu verschicken.

7. Elias Zimmer umgestalten. Elias mag sich ja noch nicht von seinem Gitterbett trennen, aber ich denke, im Laufe des Jahres wird es so weit sein, dass wir Gitterbett und Wickeltisch wegräumen können. Und die große Tochter braucht auch noch was Gemütliches zum Sitzen!

8. Strickziele. Meine Strickziele werde ich noch mal genauer im Faserverrückten Jahresrückblick besprechen. Ich möchte aber auf jeden Fall mein Pulloverprojekt fertigstellen. Auch das 12-Socken-Projekt hat es mir angetan, aber ich halte das eher für unrealistisch, denn so schnell stricke ich einfach nicht. Vielleicht schaffe ich es aber, für jeden in der Familie nochmal ein Paar Socken zu stricken.

9. Workshops. Der Strickworkshop im November hat mir ganz viel Spaß gemacht und ich würde sehr gerne daran anknüpfen und im neuen Jahr wieder an einem Strickworkshop teilnehmen. Was ausgesucht habe ich auch schon und werde mich bald anmelden. Auch der Retreat im Herbst reizt mich oder vielleicht die Teilnahme an anderen Treffen. Hatten nicht einige von euch da auch Ideen?

10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.

Die letzten Punkte bleiben erst einmal offen, was ja auch ganz schön ist. Anfang Januar gibt es dann auf jeden Fall noch den Rückblick aufs Strickjahr und auch einige Überlegungen zum Bloggen.

Kommt gut ins neue Jahr!

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Das Jahr des Taschenbuchs: Dezember und Fazit

Nun ist es zu Ende, das Jahr des Taschenbuchs und ich bin wirklich froh, dass ich bei der Aktion mitgemacht habe, denn ich habe wieder zum Lesen zurück gefunden und genieße es sehr! Dafür schon mal ganz herzlichen Dank an die Organisatorinnen.

Mein Taschenbuch-Kauf im Monat Dezember ist eine Schullektüre für den großen Sohn, denn mir war klar, dass ich neben der Rezension von den Blumenkindern, nicht noch ein weiteres Buch schaffe. Ja, der Klassiker Das Parfum von Patrick Süskind wird im Deutsch-Leistungskurs gelesen (ich war etwas überrascht). Mal gespannt, wie es dem Sohn gefällt.
Meine 12 Taschenbücher sind im Blog auf der Seite Jahr des Taschenbuchs aufgelistet. Nicht alle habe ich wirklich von vorne bis hinten gelesen, denn wenn ich ich keinen Zugang zu einem Buch finde, sehe ich auch nicht ein, mich damit zu quälen. 
Neben den skandinavischen Krimis, die für mich eigentlich immer die Garantie haben, das sie mir gefallen, war die mich das Buch Länger als sonst ist nicht für immer von Pia Ziefle die schönste Entdeckung und ich werde ganz bestimmt auch noch ihr erstes Buch Suna lesen.
Ich bin selbst noch ganz erstaunt, dass ich neben den Taschenbüchern auch noch Unterleuten von Juli Zeh gelesen habe. 2016 war also ein echt gutes Lesejahr und ich freue mich, dass 2017 auch der ein oder andere ersehnte Titel als Taschenbuch erscheint. Auf der Wunschliste warten schon Winternähe von Mirna Funk, das im Mai als Taschenbuch erscheint und Unorthodox von Deborah Feldman, das ich auch gerne lesen würde und das im Juni als Taschenbuch erscheint.
Lest ihr gerne Hardcover oder wartet ihr auch bis ein Buch als Taschenbuch erscheint?

Dienstag, 27. Dezember 2016

Unser Weihnachten 2016

In diesem Jahr scheinen viele von euch Weihnachten mit kranken Kindern zu verleben oder selbst krank zu sein. So zumindest mein Eindruck aus den #wib, die ich schon bei Frau Mierau gesehen habe. Inzwischen geht es euch hoffentlich etwas besser.
Uns ging es da nicht anders. Schon die gesamte Woche vor Weihnachten hatte ich Halsschmerzen, Husten und Schnupfen - das ganze Programm. Als ich am Freitag dann endlich auf etwas Erholung hoffte, da der Mann ja dann fertig mit der Arbeit sein würde, wurde er ganz schnell selbst krank und ließ sich nur noch zum Essen blicken.

Am 24.12. war ich entsprechend müde, hatte Beine aus Gummi und fühlte mich mehr als matschig. Trotzdem warteten natürlich noch diverse Vorbereitungen für das Raclette-Essen mit den Schwiegereltern. Nach einer Spezial-Dosis Vitamine ging es etwas besser.
Um 16 Uhr machte ich mich mit Linnea auf den Weg in die Kirche zur Kinderkrippenfeier. Dort war die Atmosphäre gelöst und entspannt. Das einstudierte Krippenspiel klappte sehr gut. Die Darsteller waren konzentriert und haben es geschafft, dass die volle Kirche mucksmäuschenstill war und alle gebannt zuhörten. Die vielen freudestrahlenden Kinder ließen dann spätestens bei Feliz Navidad Weihnachtsstimmung aufkommen.
Wieder zu Hause warteten die großen Kinder, die inzwischen die Schwiegereltern abgeholt hatten und ganz viele Geschenke vor dem Christbaum. Die Kinder machten sich eifrig ans Auspacken.
Dann gab es Raclette mit leckerem Feldsalat und vielen Kleinigkeiten für die Pfännchen und alle wurden gut satt. Elias hielt es allerdings nicht lange am Tisch, denn es mussten ja noch sehr viele Legosachen aufgebaut werden.
Wirklich schön fand ich, dass Linnea nun zusammen mit Tabea ein Weihnachtslied spielen konnte.
Es wurde dann noch bis spät in den Abend gebaut und ich durfte sogar ausschlafen!
---
Entsprechend erholt war ich dann am 25.12., den wir mit einem späten langen Frühstück begannen. 

Als kleines Highlight hatte ich mir noch mein Wichtelpaket aus der Podcasting auf Deutsch-Gruppe bei Ravelry aufbewahrt, das ich in Ruhe öffnen und genießen konnte. So viele schöne Sachen! 
Nachmittags nahmen wir uns dann Zeit für Linneas neues Spiel Catan Junior auszuprobieren. Das Spiel ist wirklich gut erklärt und man hat schnell den Dreh raus. Mittendrin verkündete Elias, er wolle aber nun ins Bett gehen, also brachte ich ihn um 17 Uhr nach oben und befürchtete schon, da würde sich auch noch ein Infekt anschleichen. Er war aber nur müde.

Gegen Abend wartete dann noch die Zubereitung des Desserts für den nächsten Tag: eine große Schüssel Himbeer-Mascarpone-Creme mit Baiser.
Und ein bisschen Strickzeit blieb zum Glück auch bevor ich dann ebenfalls früh ins Bett ging.
---
Am 26.12. fuhren wir dann zu siebt (inklusive Freund der großen Tochter) im strömenden Regen Richtung Süden zu meinen Eltern und meinem Bruder mit Frau und Kind.
Nach der Bescherung unter dem (inzwischen leider künstlichen) Baum sollte es Mittagessen geben. Ich sag es mal so, es wird schwieriger, wenn die Eltern älter werden. Man selbst hätte mit wenigen Handgriffen das ein oder andere gerettet, aber man möchte ja nicht zuviel eingreifen und meine Hinweise wurden leider ignoriert. Hier muss ich lernen, weniger höflich zurückhaltend zu sein, sondern vielleicht einfach mal das Ruder (in der Küche) in die Hand nehmen. Dann wäre das Essen auch nicht kalt gewesen.
Schön war, dass Elias und meine Nichte sich gut verstanden haben und das Weihnachtszimmer voller Leben war.

Und es ist auch immer schön, mal rauszukommen und ein bisschen übers Feld zu laufen. 
Meine Nichte hat diesen wunderschönen Weihnachtskuchen übrigens selbst gebacken und verziert. Mit 7 Jahren sehr gelungen!
---
Nachtrag: Die beiden Töchter hat es nun auch erwischt - allerdings eher in der Variante Bauchschmerzen und Übelkeit.
Merke: Nächstes Jahr früher mit Einpacken anfangen und noch mehr Geschenke reduzieren, um den Stress der Tage vor Weihnachten zu vermeiden.
Und weil ich das ja auch immer so spannend finde, hier noch ein paar Geschenke-Highlights:
Hygge - ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht von Meik Wiking. Ein Buch für alle, die Skandinavien, Tee und dicke selbst gestrickte Socken lieben.
Fire-Tablet für Linnea
Catan Junior ein schönes Spiel für die ganze Familie
Super-Sand-Set Disney-Finding-Dory für Elias

Freitag, 23. Dezember 2016

Frohe Weihnachten!

Euch allen wünsche ich wunderschöne Weihnachtstage 
mit hellem Kinderlachen und Weihnachtszauber, 
leckerem Essen und gutem Wein, 
Zeit miteinander und Schmökerstunden, 
Zeit zum Spielen, Erzählen und Feiern!
Lasst es euch gut gehen!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Einfach mal "Danke" sagen!

In unserer schnelllebigen Zeit, wird vieles selbstverständlich genommen. Gerade bei den Dienstleistungen, die uns im Alltag begegnen, seien es Supermarkt, Bus und Bahn oder der Paketdienst sind wir oft sehr kritisch, alles muss bitte schön schnell und korrekt ablaufen, aber die Menschen, die uns das ermöglichen, sehen wir oft nicht und noch seltener bedanken wir uns bei ihnen.
Dani von Glucke und So hat in ihrem Beitrag "Was ist vergesslicher als Dankbarkeit?" darüber nachgedacht und gleich mal allen gedankt, die ihr eingefallen sind. Sie fragt in die Runde:

1. Wofür seid ihr dankbar?
2. Wie zeigt ihr eure Dankbarkeit?
3. Findet ihr nicht auch, dass man sich mehr Zeit nehmen sollte, um seinem Gegenüber zu zeigen, dass man glücklich und dankbar ist?
4. Wie kann man denn solche Momente wieder mehr wahrnehmen?

Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich allen Grund, sehr vielen Menschen dankbar zu sein! Allen voran meinen Eltern, die mir eine unbeschwerte Kindheit bescherten und mich später bei meinem Studium unterstützten. Freundinnen und Freunden, die mich begleitet haben. Meinem Mann, der uns ein gutes Leben, ohne finanzielle Sorgen ermöglicht. Vielen Menschen drumherum, den Lehrerinnen und Lehrer der Kinder, den Erzieherinnen im Kindergarten, dem Lieferanten der Gemüsekiste und vielen, vielen mehr. Nicht zu vergessen auch die Twitter-Community, die Blogleserinnen und Podcasthörerinnen, denen ich ganz dankbar für ihren Austausch mit mir und ihre vielfältigen Inspirationen und kleinen Mutmacher im Alltag bin.

Ein "Danke!" geht da leider oft unter und auch ich muss eingestehen, dass es mir manchmal erst im Nachhinein einfällt. Aber ich versuche mir die einen oder anderen Verhaltensweisen anzugewöhnen, die ganz besonders den Menschen, die da so im Alltag für uns arbeiten, hoffentlich ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Ich versuche zum Beispiel an der Supermarktkasse ganz besonders freundlich zu sein, auch wenn ich warten muss und hinter mir die Menschen mit den Augen rollen.
Ich erzähle den Erzieherinnen, was der Jüngste über seinen Tag im Kindergarten berichtet hat.
Ich schenke auch dem miesepetrigsten Busfahrer ein fröhliches Lächeln, wenn ich einsteige.
Ich lasse als Radfahrerin schon mal Autos vor und mache Platz.

"Dankeschön!" darf auch mal irgendwann zwischendurch im Jahr gesagt werden mit einem netten Brief, einer Karte, einem Päckchen. Solche "Random Acts of Kindness!", wie es in der Internetwelt heißt, sind ganz wunderbar und mir macht es auch immer wieder mal eine große Freude, solche zu verschicken.

Ich glaube, dass es oft gar nicht so einfach ist, Momente der Dankbarkeit wahrzunehmen. Viel zu schnell schreit wieder ein Kind, muss gekocht werden oder steht der nächste Termin an. Mir hilft da seit längerem die schöne Aktion "Friday Fives" von Nadine vom Buntraum. Indem ich mir bewusst fünf Dinge überlege, für die ich in der Woche dankbar bin, lenke ich meine Aufmerksamkeit auch sonst innerhalb der Woche öfter mal auf das, was gut läuft und schön ist und nicht nur - wie so oft -auf die Ärgernisse und negativen Erlebnisse. Auch in einer Woche, in der ziemlich viel daneben gegangen ist, gibt es Momente, für die ich dankbar sein kann und seien Sonnenstrahlen auf dem Küchenfußboden.

Noch ein Buchtipp am Schluss für alle, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen wollen: Tausend Geschenke: Eine Einladung, die Fülle des Lebens mit offenen Armen zu empfangen. von Ann Voskamp, die darin beschreibt, wie sie durch die tägliche Dankbarkeitsübung aus einer tiefen Krise herausgefunden hat.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Wochenende 17./18.12.16

Okay, das Leben hält Hochs und Tiefs im stetigen Wechsel bereit und dieses Wochenende gehörte stimmungsmäßig für mich eher zu den Tiefausläufern. Ich hatte Halsschmerzen, mir tat der Rücken weh und ich fühlte mich insgesamt schlapp und ausgelaugt.
Geschwisterplüsch am Samstagmorgen. 
Wir warten auf die Brötchen.
Nach dem Frühstück kommt die große Tochter, die heute gerne backen möchte. Also kneten wir erst einmal Mürbeteig. Der Mann fährt inzwischen in die Stadt, um sich nach 
Weihnachtsgeschenken umzusehen.
Die Jungs hängen im Garten noch eine Lichterkette auf.



Später wird dann gebacken und verziert. Für die Kokosmakronen habe ich allerdings kein gutes Rezept erwischt. In die Markronen kommt Mehl und das schmeckt einfach nicht. Nicht im Bild ist das aufwändige Mittagessen, das auch noch in der Küche entsteht. Von ca. 13 Uhr bis 18 Uhr habe ich nicht das Gefühl, die Küche auch nur kurz zu verlassen.

Etwas vorweihnachtlich gemütlich wird es dann aber doch mit dem Film Der Polarexpress und den Lichtern im Garten.
Abends bin ich dann wirklich müde und angeschlagen. Der Mann fährt die Tochter nach Hause und ich räume als letzte Amtshandlung für heute die Küche (zum 1000. Mal) auf. 
Jetzt nur noch mit Buch ins Bett.
---
Zum Glück kann ich gut schlafen, etwas matschig fühle ich mich aber immer noch.


Linnea und ich gehen aber noch zum Pfarrhaus, wo nach dem Gottesdienst eine kurze Meditation zum 4. Advent stattfindet. Heute denke wir an die Heilige Lucia und jetzt weiß ich auch, warum die die Kerzen auf dem Kopf trägt ;-).
Während auf mich noch Schreibkram wartet, fährt der Mann mit den Kleinen los, um einen Baum auszusuchen. Die Bäume stehen jetzt noch auf dem Feld und werden am Mittwoch ganz frisch geschlagen. Den haben sich die Kinder ausgesucht.
Eigentlich hatte ich mich ja darauf gefreut, mich ganz in Ruhe um die Weihnachtspost (die Karten sind von Sybille Tezzele Kramer und Ramona Weyde) zu kümmern. Ein paar Karten habe ich nun auch fertig, aber leider kam immer wieder etwas dazwischen und das Mittagessen wollte auch noch gekocht werden. 
Immerhin heitern die schönen Karten, die inzwischen eingetroffen sind und mein Adventskalender mich auf, denn Lust aufs Kochen habe ich heute gar nicht. Geschmeckt hat es dann aber doch und ich werde mir wohl mal überlegen, die Kocherei am Wochenende im neuen Jahr ab und zu zu delegieren.
---
Nun wird es schon wieder dunkel und mit dem Baden der Kinder gleich neigt sich das Wochenende auch schon wieder dem Ende entgegen. Ich koche mir jetzt gleich einen Tee und hoffe, dass sich meine Stimmung doch noch etwas bessert.
Euch eine gute Woche!
---
Gesammelt werden die Wochenenden in Bildern hier bei Frau Mierau.