Freitag, 29. April 2016

#GemeinsamDraußen Freies Spiel in der Natur

Die liebe Tanja von Tajora - einmal Frankreich und zurück sammelt in ihrer Blogreihe "Leben mit Kindern" im April Beiträge zum Thema #GemeinsamDraußen. Klar, dass ich bei diesem Thema dabei sein möchte, denn als echtes Landkind ist es mir natürlich ein Anliegen, auch meinen Kindern die Natur nahe zu bringen. In den letzten Jahren habe ich dazu auch immer mal wieder geschrieben, zum Beispiel über Spaziergänge als liebste Rituale aus meiner Kindheit.
Vor einigen Jahren habe ich euch auch immer mal wieder zu unserem gepachteten Feld mitgenommen, wo wir selbst Gemüse angepflanzt und geerntet haben. 
Inzwischen sitzen die älteren Kinder oft in ihren Zimmern und der Garten wird vor allem vom Jüngsten bespielt. Für die neunjährige Tochter ist der Radius größer geworden. Sie ist mit Freunden am Dorfrand unterwegs, wo es noch Sträucher, Bach und Brennnesseln gibt. Die Erfahrungen, die die Kinder in jungen Jahren im freien Spiel draußen machen, sind wertvolle Schätze, die sie in ihr späteres Leben mitnehmen, auch wenn sie zwischendurch keine Lust auf Sonntagsspaziergänge haben. Wo immer es noch Natur gibt, sollten wir es den Kindern ermöglichen, sich in ihr zu bewegen. Das fördert nicht nur motorische Fähigkeiten und Orientierungssinn, auch der Umgang mit Angst, die die Natur manchmal machen kann, das Einschätzen von Gefahr, das Bemerken eines Wetterumschwungs, Wissen über Pflanzen und Tiere und der respektvolle Umgang damit, lässt sich nur in echt und nicht aus Büchern erfahren und lernen.

Übrigens habe ich vor kurzem einen ganz wunderbaren Beitrag von Herbert Renz-Polster zum Thema Kinder und Sonne gelesen, den ich an dieser Stelle unbedingt weiter empfehlen möchte.
Wer sich noch mehr mit dem Thema beschäftigen will, dem seien die Bücher von Richard Louv Das letzte Kind im Wald: Geben wir unseren Kindern die Natur zurück! und Das Prinzip Natur: Grünes Leben im digitalen Zeitalter sehr ans Herz gelegt.

Dienstag, 26. April 2016

Das Jahr des Taschenbuchs: April

Im April bin ich mal anders an die Suche nach meinem Taschenbuch des Monats vorgegangen. Ich habe mich im Buchladen inspirieren lassen! Mit mehreren Kindern ländlich wohnend komme ich nicht allzu oft dazu, gemütlich und in Ruhe im Buchladen zu stöbern, daher wollte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen und einfach schauen, welches Buch mir in die Hände fällt.
Von Véronique Olmi habe ich bereits Meeresrand und Nummer sechs gelesen und der wundervolle Titel Das Glück, wie es hätte sein können hat mich direkt angesprochen. Das Buch entführt einen nach Paris. Es lässt einen in diese wunderschönen Häuser und Wohnungen schauen, die einem in manchen französischen Filmen begegnen. Es gibt hohe Fenster, verwunschene Gärten, wunderschöne Frauen und Hauspersonal. Am Anfang steht die flüchtige Begegnung mit der Klavierstimmerin, dann folgen viele Andeutungen und es erfordert ein bisschen Durchhaltewillen, um dran zu bleiben und der Geschichte weiter zu folgen. Ich stecke noch mit drin Rätsel dieses Buches, sprachlich ist es aber auf jeden Fall jetzt schon ein Genuss - mein Taschenbuch des Monats im April.

Sonntag, 24. April 2016

Wochenende 23. / 24.04.16

Hagel, Sonne, Regen, Sturm... dieses Aprilwochenende konnte mit allen Wettervariationen aufwarten. Was sonst noch so los war, zeige ich euch jetzt und was es bei den anderen "Wochenenden in Bildern" zu sehen gibt, könnte ihr bei Frau Mierau entdecken.
Am Samstag starteten wir ganz gemütlich in den Tag. Die Kinder blättern in diversen Katalogen und suchen nach Frühlingsklamotten und Spielsachen (als ob wir davon zu wenig hätten :-)).
Ich habe mir vorgenommen, die Spargelsaison zu eröffnen und radele mit Elias in den Nachbarort.
Zum Glück entschädigen immer wieder kurze Sonnenabschnitte, wie hier im Zierapfelbaum, für die dunklen Wolken.
Da das Wetter aber insgesamt ziemlich ungemütlich ist, wird Elias Kleiderschrank sortiert und auch sonst hier und da aufgeräumt.

Mittags gibt es dann den ersehnten Spargel und die noch ersehnteren Erdbeeren.
Nachmittags schlummert Elias auf dem Sofa ein und ich komme richtig weit mit meinem Strickprojekt. Abends packt der Mann dann seinen Koffer, denn die Reise zu einer Fortbildung steht an.
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Am Sonntagmorgen bringe ich ihn dann auch schon früh zum Bahnhof.
Immer wieder gibt es starke Hagelschauer.

Mittags backt Linnea uns eine Pizza (Fertigteig aus dem Kühlregal, aber richtig lecker).
Wir verschönern die Terrassentür noch ein bisschen frühlingshaft.

Gegen Abend kommt noch einmal die Sonne raus und Elias und ich holen Linnea ab. Jetzt sitzen die beiden in der Badewanne und ich hoffe, hier bald den Feierabend einläuten zu können.
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Euch allen eine gute Woche!

Samstag, 23. April 2016

Blogger schenken Lesefreude

Auch in diesem Jahr startet wieder die Aktion Blogger schenken Lesefreude! Ziemlich viele Blogs nehmen teil und berichten von tollen Leseaktionen oder verlosen Bücher. Auch in diesem Jahr möchte ich zum Welttag des Buches zwei Lieblingsbücher verlosen. 
Lily Brett begleitet mich schon viele Jahre. Ich schätze ihre Art zu schreiben sehr und mag, wie sie den Leser an ihrem persönlichen Leben teilhaben lässt. Außerdem hat sie das für mich eindrücklichste Buch zum Holocaust geschrieben: Zu viele Männer. In ihrem Buch Immer noch New York erzählt sie kleine Alltagsgeschichten aus ihrer Stadt. Manche sind durchaus sehr komisch, andere anrührend, wieder andere einfach nur typisch Lily Brett. Zu dem Buch Rico, Oskar und die Tieferschatten kann ich gar nicht so viel sagen, denn ich habe es selbst nicht gelesen. Ich weiß aber, dass ich Andreas Steinhöfel auch so empfehlen kann und wem dieses Kinder- und Jugendbuch noch fehlt, der kann gerne an der Verlosung teilnehmen.
Schreibt einfach in einem Kommentar (hier oder bei Facebook), welches Buch ihr gewinnen möchtet. Teilnehmen könnt ihr bis zum 25. April um 08:00 Uhr vormittags. Dann werde ich auslosen und die Gewinner bekannt geben bzw. benachrichtigen.

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Die Verlosung ist beendet und die Gewinner Tiffi und Lara sind benachrichtigt! Allen herzlichen Dank fürs Mitmachen!

Donnerstag, 21. April 2016

Rezension: Geborgen wachsen

Als Elternbloggerin kenne ich Susanne Mierau schon eine ganze Weile und beteilige mich auch oft und gern an ihrer Aktion "Wochenende in Bildern" in ihrem Blog "Geborgen wachsen". Ganz gespannt habe ich nicht nur die Schwangerschaft mit ihrem dritten Kind mitverfolgt, sondern auch den Entstehungsprozess von "Geborgen wachsen: Wie Kinder glücklich groß werden", das vor kurzem im Kösel-Verlag erschienen ist.
Susanne Mierau, die als Kleinkindpädagogin auch fachlich weiß, wovon sie schreibt, fasst in ihrem Buch ganz wunderbar zusammen, wie Bindung gelingen kann. Nach Schwangerschaft und Geburt ist vor allem die erste Zeit mit dem Baby wichtig, um sich kennen zu lernen und sich ganz in Ruhe aufeinander einzustellen. Viele Eltern sind jedoch beim ersten Kind verunsichert und tun sich ganz besonders in diesen den ersten Wochen schwer, zwischen gesellschaftlichen Vorstellungen, Erwartungen und Erfahrungen, einen eigenen Weg zu finden. Was tun, wenn das Baby oft schreit? Wie schläft es am besten? Was tun, wenn ich Probleme mit dem Stillen habe? Neben den eigenen Vorstellungen melden sich dann oft auch noch die Schwiegermutter oder Bekannte, bei denen das Kind nach zwei Wochen durchgeschlafen hat. All diese Stimmen verursachen eine tiefe Verunsicherung und ein schlechtes Gewissen. Hier gelingt es Susanne Mirau mit sanfter Stimme, Ängste zu nehmen und Eltern erst einmal durchatmen zu lassen. In ihrem Buch stehen keine Checklisten im Mittelpunkt, es geht vielmehr um die Haltung dem Kind gegenüber und das natürlich auch weit über das erste Lebensjahr hinaus. Es gefällt mir ganz besonders gut, wie sie die Möglichkeiten der Kommunikation mit dem Baby beschreibt und welch hoher Stellenwert immer wieder dem Wahrnehmen, Einfühlen und Miteinander Sprechen gegeben wird. All das sammelt sich in dem Begriff "Geborgenheit", der am besten umschreibt, was unsere Kinder brauchen, um glücklich aufzuwachsen.
Als meine große Tochter vor nun fast 19 Jahren geboren wurde habe ich mir ein solches Buch sehr gewünscht und ich werde es ganz bestimmt an sie weitergeben, wenn sie irgendwann ihr erstes Kind erwarten sollte.

Mittwoch, 20. April 2016

#mittwochistkuchentag Cupcakes ohne Zucker

Die liebe Caro von den Naturkindern hat den Mittwoch zum Kuchentag erklärt und da ich seit längerem mal wieder gebacken habe, möchte ich heute mal ein Cupcake-Rezept mit euch teilen.
Das besondere an den Cupcakes ist, dass sie nur mit Ahornsirup gesüßt werden und somit ganz ohne Industriezucker auskommen. Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass der Geschmack zu wenig süß sein würde, meine Kinder waren jedoch begeistert und haben die Küchlein sehr gerne gegessen. Das Rezept stammt aus dem hier bereits vorgestellten Kochbuch A Modern Way to Eat: Über 200 vegetarische und vegane Rezepte für jeden Tag, wurde von mir jedoch etwas abgewandelt. Ich habe Butter und Eier verwendet, das Rezept lässt sich jedoch auch leicht vegan zubereiten.


Für 12 Stück werden benötigt:

80g Butter oder Kokosöl
5 EL Ahornsirup
eine Prise gemahlener Kardamom (die im Originalrezept angegebenen 4 Kapseln finde ich etwas zu heftig)
1 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer

Diese Zutaten bei leichter Hitze in einem Topf schmelzen lassen - etwas abkühlen

150g gemahlene Mandeln
100g helles Dinkelmehl
50g Kürbiskerne
2 TL Backpulver

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

2 geraspelte Karotten
1 zerdrückte Banane
3 Eier

zu den trockenen Zutaten geben und alles mit der geschmolzenen Ahornmischung verrühren.

In Papierförmchen füllen und bei 200°C ca. 25 Minten backen.
Für die Creme:

200g Frischkäse
4 EL Ahornsirup
1 Prise Zimt
1 Prise gemahlener Ingwer

verrühren, auf die Küchlein streichen und mit gehackten Pistazien oder etwas anderem verzieren.
Ich denke, ich werde die Küchlein auf jeden Fall noch einmal backen. Cupcakes - the simple way!

Sonntag, 17. April 2016

Wochenende 17. / 18.04.16

Ein schönes Wochenende liegt nun schon wieder fast hinter uns und gerne nehme ich an der Aktion "Wochenende in Bildern" teil, die von Susanne Mierau von "Geborgen Wachsen" gesammelt wird.
Ein gemütliches Frühstück wollten wir uns am Samstag nicht nehmen lassen, aber dann wurde zusammen gepackt...

und wir fuhren nach Belgien. Bei der Fahrt durch die Wallonie sieht man tatsächlich auch sehr schöne Landschaften, aber auch einige Industrieruinen.



Dann wurde der kunterbunte 7. Geburtstag meiner Nichte gefeiert. Zwischendurch schien sogar die Sonne und die Kinder konnten draußen toben.
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Unter dem Motto "Eine Liebe, die sich gewaschen hat" wurde am Sonntag die Erstkommunion bei uns in der Gemeinde gefeiert. Die Kinder, die wir in den letzten Monaten auf diesen Tag vorbereitet haben, haben ganz aufgeregt und in schönen Kleidern und Anzügen einen 
schönen Gottesdienst gefeiert.
Danach wurde noch ein wenig gespielt und gekocht.

Lachs, Frühlingsgemüse und Risotto für die große Runde.
Danach ließen wir den Nachmittag noch gemütlich ausklingen. Bei Aprilwetter mal drinnen, mal draußen, unterwegs und daheim.
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Euch allen eine gute Woche!