Sonntag, 28. Juni 2015

Wochenende 27. / 28.06.15

Am Samstag ist frühes Aufstehen angesagt, denn der Mann bringt den Kleinen zu den Großeltern. So kann ich mich danach noch mal hinlegen: herrlich. 
Gegen Mittag steht ein Chorauftritt bei einer Hochzeit an.


Danach geht es dann wieder nach Hause: Mittagessen kochen, denn der Magen knurrt.
Käsespätzle und Salat
So richtig will die Sonne heute nicht raus kommen.
Aber ich schaffe es noch, mein Buch zu Ende zu lesen.
Wir holen Elias bei den Großeltern ab.
Und genießen danach noch die Abendsonne im Garten.
Nach langem Überlegen habe ich mir ein Strickprojekt für die Ferien ausgesucht und wickele abends noch das Garn zu einem Knäuel.
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Am Sonntag ist Elias wieder sehr früh wach und da ich schlecht geschlafen habe, bin ich ziemlich müde und lege mich, als Linnea nach unten kommt, noch mal ins Bett.
Alle tummeln sich im Garten.
Ich ribbele meinen Zeitlos-Cardigan auf. Ich hatte ihn zwischendurch zu lange 
liegen gelassen und bin nun völlig raus.
Kuchenbäckerei


Mittagessen: Gemüserisotto mit Weißwein aus Südtirol (Fernweh-Moment)
Der Kuchen ist auch sehr lecker geworden.
Mrs Jones wird angeschlagen.
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Linnea fährt zu einer Freundin, wo sie übernachtet und Elias muss dringend in die Badewanne. Dann folgt ein hoffentlich schöner Sonntagabend und morgen bin ich hoffentlich nicht mehr so müde für den Ferienbeginn.
Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bei Frau Mierau.

Samstag, 27. Juni 2015

Muss aus einem Recht eine Pflicht werden? #wirsindallefreigeboren

Susanne Mierau und Alu von Große Köpfe bringen seit einigen Monaten den tollen Podcast Mutterskuchen  heraus, in dem sie wichtige Themen rund um das Leben mit Kindern behandeln. Einen besonderen Nachhall hatte die letzte Folge zum Thema "UN-Kinderrechte". Im Podcast wurde im Gespräch mit den beiden Gästen vom Kinderbüro Frankfurt schnell klar, dass Kinderrechte viel mehr sind als Paragraphen. Die Umsetzung der Kinderrechte im Alltag sollte selbstverständlich sein und ist doch nicht immer einfach. Die Kinderrechte sprechen alle Themen an, die Kinder betreffen. Dabei geht es unter anderem natürlich auch um Bildung. Gestolpert bin ich über diesen Absatz der Kinderrechte:

(1)    Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Bildung an; um die Verwirklichung dieses Rechts auf der Grundlage der Chancengleichheit fortschreitend zu erreichen, werden sie insbesondere
a)    den Besuch der Grundschule für alle zur Pflicht und unentgeltlich machen; 

Das Recht auf Bildung ist unbestritten, aber warum wird hier aus dem Recht eine Pflicht? Nun die Erklärung wird ja im vorherigen Satz gleich mitgeliefert: es geht darum, dass möglichst alle Kinder erreicht werden und es wird wohl befürchtet, dass dies ohne Schulpflicht nicht möglich sei. Was aber ist mit denen, die ganz bewusst anders lernen wollen? In den meisten Ländern der Welt gibt es die Möglichkeit, dass Kinder auch außerhalb der Schule mit Homeschooling oder als Freilerner lernen (einen tollen Überblick über verschiedene Möglichkeiten des Lernens außerhalb der Schule gibt es hier) und es zeigt sich fast überall, dass hierbei die Motivation und Freude am Lernen viel länger anhält und dass meistens auch die Prüfungsergebnisse später (sollten sie überprüft werden) überragend sind. In Deutschland werden Eltern, die mit ihren Kindern diesen Weg gehen wollen, kriminalisiert und sind oft gezwungen auszuwandern. Dabei zeigen andere europäische Länder, wie unkompliziert man die Sache handhaben kann. So gibt es in Österreich oder auch Italien jährliche Prüfungen, die Homeschooler in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen ablegen. Es wird also von staatlicher Seite geschaut, ob das Kind bestimmte Lernziele erreicht, die Methoden, wie es sich diese aneignet, sind jedoch völlig frei.

"You are your child's first teacher" John Holt

Mit diesem Satz habe ich mich lange beschäftigt. Unsere Kinder gingen und gehen in ganz normale Grundschulen und Gymnasien vor Ort, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, mal mit mehr, mal mit weniger Freude. Es gab Phasen, da war es schwierig, sie zuhause zu motivieren und zu begeistern, denn die Lehrer konnten es in manchen Fällen nicht. Für viele Eltern ist es normal, die Vermittlung von Wissen an LehrerInnen zu delegieren, aber sind wir nicht diejenigen, von denen unsere Kinder von klein auf am meisten lernen? Sollten Kinder nicht das Recht haben, selbst zu entscheiden wie sie lernen möchten?

Mit ist klar, dass dieses Thema sehr konträr diskutiert wird. Dennoch möchte ich dafür plädieren, dass auch in Deutschland nicht automatisch aus dem Recht eine Pflicht wird. #wirsindallefreigeboren sollte auch in diesem Bereich gelten.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Meine Küche im Mai und Juni

Zwischendurch entstehen immer mal wieder Fotos vom Kochen und Essen, die ich gerne in der Rubrik "Meine Küche..." versammeln möchte.
Schneller Salat mit Tomaten, Gurken und Schafskäse. 
Mais als Salatzusatz is besonders bei den kleinen Kindern beliebt. 

Das gibt es fast jede Woche: Wok-Pfanne mit Tofu 
Spargelzeit 

Klassiker: Nudelauflauf 
Weißer und grüner Spargel aus der Nachbarschaft
Die große Tochter kocht: Kartoffelsalat mit Oliven und Schafskäse

Canneloni mit Spinat-Ricotta-Füllung
Nudelsalat mit Oliven und Rucola
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Wie sah es bei euch in der Küche aus? Wenn ihr mögt, könnt ihr eure Küchenbilder 
gerne in einem Kommentar verlinken.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Podcast-Queue

In dieser Woche gibt es wieder einige empfehlenswerte neue Podcast-Folgen.
In der Urbanen Spinnstube geht es unter anderem um das Thema "Programmieren lernen". Es gibt eine neue Folge vom Knitterhagel-Podcast (juhu!), von Wollwirrwarr (darauf freue ich mich ganz besonders, denn wir haben uns ja in Krefeld getroffen) und von Susan B. Anderson.

Absolut hörenswert (ohne Strickcontent) ist auch wieder die neue Folge von Mutterskuchen - diesmal zum Thema "Kinderrechte"

Dienstag, 23. Juni 2015

Rezension + Gewinnspiel: Bauchgeflüster

Nach vier Schwangerschaften kann ich sagen: jede Schwangerschaft war sehr unterschiedlich. Während ich die erste Schwangerschaft noch als Studentin erlebte, verreiste, tanzen ging und mich sehr energiegeladen fühlte, stand bei den anderen Schwangerschaften bereits die Bewältigung des Familienalltags im Mittelpunkt. Dabei hatte ich oft das Gefühl, dass das Baby im Bauch zu kurz kommt. 
Das Buch "Bauchgeflüster" von Sabine Schlotz aus dem Trias-Verlag möchte mit einer Vielzahl von Anregungen für Rituale und Auszeiten die Schwangere dabei unterstützen, schon früh eine Bindung zum Kind aufzubauen. „Babys sind soziale Wesen. Bereits in der Zeit, die Ihr Baby in Ihrem Bauch verbringt, nimmt es Sie wahr und geht eine Verbindung mit Ihnen ein." Die Psychologin Sabine Schlotz beschreibt anschaulich, wie eine frühe Kommunikation mit dem Baby gelingen kann. Dabei geht es nicht nur darum, dass das Baby schon früh die Mutter wahrnimmt und spürt. Auch umgekehrt wird die Mutter an das Kind gebunden, wenn sie sich auf die Bewegungen im Bauch einlässt und ihnen nachspürt. Neben viel Wissen bietet das Buch wunderbare Rituale, die die zeit der Schwangerschaft zu etwas Besonderem macht. Sehr gut gefällt mir zum Beispiel die Idee der Werde-Kerze, die mit ihrem Leuchten die kleinen Auszeiten mit dem Baby im Bauch begleitet. Ich hätte dieses Buch gerne in meinen Schwangerschaften gehabt. Da bei mir jetzt aber keine mehr in Sicht ist, möchte ich das Buch sehr gerne verlosen. 

Wer das Buch gerne für sich selbst oder als Geschenk für eine schwangere Freundin gewinnen möchte, kommentiert hier oder auf der Facebook-Seite des Blogs. Teilnehmen könnt ihr bis zum 26.06. um 20:00 Uhr. Die Gewinnerin wird benachrichtigt. (Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook, das Exemplar, das ich verlose, wurde mir vom Verlag zur Verfügung gestellt).

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Gewonnen hat Mausekind, die hier kommentiert hat. Schick mir doch bitte deine Kontaktdaten!

Sonntag, 21. Juni 2015

Wochenende 20. / 21.06.15

Unser Wochenende begann ungewohnt aufregend, denn schon recht früh am Samstagmorgen kamen eine Fotografin und eine Redakteurin aus Hamburg zu uns, die uns den Tag über für die JAKO-O-Aktion Glücksmomente begleitet haben (die genauen Umstände erfahrt ihr dann noch).
Da wir die ganze Zeit fotografiert wurden, kam ich selbst kaum zum fotografieren.

Der Termin hat uns jedenfalls großen Spaß gemacht und wir sind gespannt auf die Reportage, die daraus entstehen wird.
Nachmittags blieb noch etwas Zeit zum Entspannen.
Abends schauten wir Der große Trip - Wild, ein beeindruckender Film, zu dem ich bestimmt auch noch was schreiben werde.
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Der Sonntagmorgen begann früh und war anstrengend.
Von 6:30 Uhr bis 8:30 Uhr waren 2 von 7 Personen wach, der Rest schlief und auch danach hatte ich keine Ruhe, da Elias mir hartnäckig hinterher kam.
Sonntagsfrühstück



Danach ging es zum Auslüften zum Museum Insel Hombroich, ohne Kinderwagen, was uns dann doch einige Nerven kostete.

Zum Glück übernahm die große Tochter das Kochen und der große Sohn den kleinen Bruder.
Nachmittags schien dann wieder die Sonne.
Linnea, der Mann und ich besuchten noch eine befreundete Künstlerin.
Danach rief schon wieder die Abend-Routine mit Bad und Bett.
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Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Frau Mierau.
Euch eine gute Woche.