Dienstag, 4. August 2015

Ausflug mit Kindern: Sealife Königswinter

Letzte Woche haben wir das schöne Wetter für einen Mutter-Tochter-Tag genutzt und sind mit der Bahn an den Rhein gefahren. Ziel war das Sealife Königswinter. Nachdem mir das recht kleine SeaLife-Atlantis im Legoland Billund sehr gut gefallen hatte und ich dann eher ernüchtert den Bericht von Mama Notes über das SeaLife in Oberhausen gelesen hatte, war ich nun doch sehr gespannt, wie es in Königswinter sein würde.
Einen Vorteil hat das SeaLife in Königswinter auf jeden Fall schon mal: Es liegt sehr idyllisch direkt am Rhein und ist - könnte ich mir vorstellen - die meiste Zeit weniger voll als in Oberhausen. Bei Vorbestellung kann man bei den Kartenpreisen kräftig sparen. Mir wurden die Karten freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Wie im SeaLife üblich, kann man nicht direkt mit dem Tauchgang beginnen, sondern muss zunächst in einem kleinen Vorraum warten und sich einen kurzen Film über die Arbeit von SeaLife anschauen. Dann geht es auch schon los. Der erste Bereich im Königswinter zeigt Fische und Wasserlebewesen aus dem Rhein. Da wir ja nur zu zweit unterwegs waren, konnten wir uns ganz in Ruhe alles anschauen. Leider waren die Informationen zu den Fischen teilweise schwierig zu finden und auch die sonstigen Hinweistafeln hätten besser beleuchtet sein können. Für Linnea gab es ein Tauch-Logbuch, mit dem sie an verschiedenen Stationen Fragen beantworten und Stempel sammeln konnte. In Königswinter gibt es 13 Stationen und viel zu entdecken.
Wer sich traut, darf sogar Seesterne streicheln (unter Aufsicht). Da wir das schon in Dänemark gemacht haben ließen wir es dieses Mal ausfallen. Ganz faszinierend waren die Tintenfische und
die Quallen. Auch die Rochen und kleinen Haie sind immer wieder spannend zu beobachten,
vor allem, wenn sie ganz um einen herum schwimmen. Der 360°Tunnel ermöglicht einem das Gefühl, wirklich im Wasser drin zu sein. Leider konnten wir keine Fütterung miterleben, aber ich stelle es mir schon interessant vor, wenn die Haie oder die große Muräne ihr Mittagessen bekommen. Zur Zeit gibt es die Möglichkeit für Kinder von 4 bis 12 Jahren ganz nah an die Unterwasserwelt heranzukommen. Noch bis zum 31. August werden junge Umweltschützer gesucht, die hinter die Kulissen schauen können und helfen, die Fische zu zählen und zu füttern (Infos dazu gibt es auf der Homepage der einzelnen Aquarien).
Nach einer guten Stunde sind wir wieder aufgetaucht und haben den Blick auf den sonnigen Rhein genossen.
Fazit: Das Sealife Königswinter ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, allerdings stelle ich es mir bei höherer Besucherzahl auch recht eng darin vor.Wer die Möglichkeit hat, in der Woche vormittags da zu sein, wird sich aber alles in Ruhe anschauen können.  

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