Mittwoch, 29. Juli 2015

Ausflug mit Kindern: Legoland Billund

Wer mit Kindern nach Dänemark fährt kommt um einen Besuch im Legoland nicht herum. Wir haben allerdings nicht damit gerechnet, dass es so voll sein würde, aber in der Hauptsaison schieben sich wirklich tausende Menschen durch den Park. Wie man trotzdem das beste daraus machen kann, habe ich mal für euch zusammen gefasst.

1. Die Karten vorher organisieren! Die Eintrittskarten ins Legoland sind teuer, allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten zu sparen und dann auch noch die Schlange vor dem Ticket-Schalter zu umgehen. Zum einen können die Karten vorher online bestellt und ausgedruckt werden. Dabei gibt es verschiedene Rabatte je nachdem wie weit im voraus die Karten bestellt werden. Nachteil: Man muss sich auf einen Tag festlegen und im Urlaub einen Drucker dabei haben). Zum anderen bieten fast alle großen Ferienhausanbieter einen Rabatt von 25% auf die Legolandkarten an. Ich musste zwar trotzdem noch schlucken beim Bezahlen, aber wir haben sozusagen die Karte unserer achtjährigen Tochter umsonst bekommen und waren zeitlich flexibel.

2. Kostenlos Parken! Fährt man vom Süden in Richtung Legoland kommt man direkt an roßen Parkplätzen vorbei, deren Benutzung 50 DKK (ca. 6 €) kostet. Wagt man es, etwas weiter zu fahren und am letzten Kreisverkehr vor dem Eingang rechts zu fahren kommt man zu Parkplatz 3, der auf einem großen Feld liegt, kostenlos ist und von dem aus man auch nicht weiter laufen muss.
3. Essen! Wo tausende Menschen verköstigt werden, leidet die Frische und Qualität. Leider muss man beim Essen hier im Gegensatz zu anderen Orten in Dänemark Abstriche machen. Wir haben uns für das Nodisk Buffet in der Legoland Burg entschieden (die teuerste Essenmöglichkeit im Legoland). Sehr positiv war, dass wir drinnen sitzen konnten und es eine tolle Spielecke gab. Das Buffet war größtenteils frisch zubereitet, allerdings nicht so hochwertig, wie man bei 30 € pro Essen wohl hätte erwarten können. Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben will, kommt glaube ich bei diversen Burger-Restaurants besser weg.

4. Für die Kleinen: Viele Attraktionen, die besonders für kleine Kinder interessant sind, befinden sich im vorderen Teil des Parks. Der Lego-Zug, die Safari-Autos, das Miniland und natürlich das Duplo-Land. Im hinteren teil gibt es neu die Falck-Fire-Brigade, ein Spaß für die ganze Familie, bei der man selbst ein Feuerwehrauto zum brennenden haus fährt und das Feuer löscht (ein Highlight). Im Bereich des Piratenlandes gibt es neuerdings einen Wasserspielplatz. Bei entsprechenden Temperaturen lohnt es sich also, Badekleidung mitzunehmen (mir wäre das aber definitiv zu kalt gewesen und die kleinen Kinder, sahen auch ziemlich verfroren aus).
Wer übrigens bei der Verkehrsschule für Kinder von 7 - 13 Jahren mitmachen möchte, sollte bedenken, dass man sich einen Termin reservieren muss und der Spaß noch mal 80 Kronen extra kostet.

5. Für die Großen: Natürlich gibt es auch jede menge Action für große Kinder und Erwachsene im Legoland. Die Canoes, die Dragon-Bahn und der Polarexpress sind nur einige Beispiele dafür.
6. Pausen: Wenn viele Menschen da sind, lohnt es sich zwischendurch ruhigere Ecken zum Durchatmen aufzusuchen. Im hinteren Teil des Parks gibt es eine große Picknickwiese, wo es sehr leer war und auch das Sealife-Atlantis fand ich sehr beruhigend.
Fazit: Alle Kinder und ich würden wieder hinfahren - der Mann auf keinen Fall ;-) (ihm war es definitiv zu voll).

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