Donnerstag, 28. Mai 2015

Kinder sind unsere Zukunft

Auf den letzten Drücker möchte ich mich an der Blog Parade "Kinder sind unsere Zukunft" von Top-Elternblogs beteiligen. Viele sehr lesenswerte Beiträge sind bereits erschienen und vieles davon könnte ich auch so unterschreiben und wünsche ich mir auch für meine Kinder, denn es sind universelle Werte, die uns allen wichtig sind. Leitfaden der Blog-Parade, sind ein Fragen, auf die ich versuchen möchte zu antworten:
  • Welche Zukunft wünsche ich meinem Kind? Frieden und Freiheit sind wohl die wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine gute Zukunft. Manche Entwicklungen heute können einem Angst machen, da braucht es Hoffnung und auch Optimismus, dass sich Frieden und Freiheit letztlich durchsetzen.
  • Wonach lohnt es sich, zu streben? Was ist Glück? Natürlich wünsche ich meinen Kindern Glück, denn Glück kann man immer brauchen. Viel wichtiger erscheint mir jedoch, ein Gefühl von innerer Zufriedenheit und das Wissen darum, wie man dieses Gefühl erreicht. Eine Luxusuhr macht nicht glücklich, ein selbst gebackener Kuchen vielleicht schon eher.
  • In welcher Gesellschaft soll mein Kind einmal leben? Wollen wir mehr Wettbewerb und einen immer härteren Konkurrenzkampf im Job? Oder wollen wir sinnvolle Arbeit, für die wir Wertschätzung erfahren? Wie soll die Zukunft aussehen? Zur Zeit überlegt die älteste Tochter, wie es nach dem Abitur weitergehen soll. Dabei sind für sie zwei Studiengänge in die nähere Auswahl gerückt. Der eine hat mit einem Themenbereich zu tun, der sie sehr interessiert. Den anderen würde sie in erster Linie wegen der guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf auswählen. Als ich vor mehr als 20 Jahren überlegt habe, was ich studieren möchte, haben solche Überlegungen de mich keine Rolle gespielt. Familie war gar nicht fest eingeplant. Und das hat sich leider nicht bewährt. Ein Einstieg in den Beruf war für mich gar nicht erst möglich und wurde mit wachsender Kinderzahl immer unwahrscheinlicher. Für meine Töchter und Söhne wünsche ich mir, dass sie auf eine Arbeitswelt treffen, in der sie ihrem Arbeitgeber nicht verheimlichen müssen, dass sie gerne Kinder hätten oder schon haben. Eine Arbeitswelt, in der auch Quereinstiege möglich sind und die Qualifikation von Müttern anerkannt und geschätzt wird.
  • Gibt es einen Rat, den ich meinem Kind mit auf den Weg geben möchte? Ratschläge sind auch Schläge heißt es ja so schön. Letztlich kommen die Kinder nicht darum herum, eigene Erfahrungen zu sammeln. Für ein gutes Fundament kann ich sorgen, fliegen müssen sie selbst.

1 Kommentar:

Sybi hat gesagt…

Sehr schöner Artikel, ich kann viele deiner Überlegungen teilen.