Donnerstag, 19. März 2015

Gelesen, gesehen, gespielt und gehört im März

Auch im Februar möchte ich wieder erzählen, welche Bücher und Filme von uns gelesen und gesehen wurden.
Ein leiser Film, der mich Anfang März sehr berührt hat ist Frühling im Herbst. In dem Schweizer Film lernt eine Bäckerin dank eines argentinischen Tänzers das Leben und die Liebe neu kennen. Es ist ziemlich heftig, auf welchen Widerstand ihrer Freunde und Verwandte sie dabei stößt. Ein sehr sehenswerter Film.

Ganz leise Geschichten sind meistens auch in den Lebenslinien zu entdecken. Die Doku-Reihe des Bayrischen Fernsehens zeigt Lebensläufe von ganz unterschiedlichen Menschen (manche bekannt, manche nicht) und geht fast immer unter die Haut. Es lohnt sich, mal reinzuschauen.

Auf meinem Kindle lese ich zur Zeit das viel diskutierte Buch Papa kann auch stillen: Wie Paare Kind, Job & Abwasch unter einen Hut bekommen. Das Buch gefällt mir sehr, da es ganz vom Persönlichen ausgeht und ohne erhobenen Zeigefinger beschreibt, wie das 50/50-Modell bei dem Autorenpaar funktioniert hat.

Inzwischen gibt es Kinderbücher, die ich zum zweiten Mal kaufe, weil ich das erste Exemplar verschenkt oder weitergegeben habe (das passiert bei Kindern mit großem Altersabstand). Klopf an!von Anna-Clara Tidholm ist so ein Buch. Es ist bereits 1999 erschienen und inzwischen schon ein echter Bilderbuch-Klassiker für ganz Kleine. Die Kinder können an verschieden farbige Türen klopfen und entdecken, was sich dahinter verbirgt. Ein Lieblingsbuch für Kinder ab 18 Monaten.

Ein weiteres Lieblingsbuch für Kinder ab 5 Jahren ist Was ich mag... von Minne und Natali Fortier. Ein wunderbar poetisches Buch über kleine Glücksmomente, das Linnea und ich uns gerne abwechselnd vorlesen.

Ich bin froh, dass ich mir endlich Jerusalem: Das Kochbuch gegönnt habe. Es war schon eine ganze Weile auf meinem Wunschzettel und da über die Weihnachtszeit ein bisschen mehr als sonst über die Links von meinem Blog zu Amazon bestellt wurde, habe ich eine Gutschein-Auszahlung vom Amazon- Partnernet erhalten. Inzwischen habe ich das ein oder andere Rezept ausprobiert, die hier alle gut ankamen. Das Besondere an dem Buch ist die Zusammenarbeit eines Israeli und eines Palästinenser, die beide in London ihre Restaurants haben und mit dem Buch zusammen die Küche ihrer Heimat feiern. Für alle, die Hummus und Meze lieben, ein Genuss.

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