Donnerstag, 22. Januar 2015

Gelesen, gesehen, gespielt und gehört im Januar

In Anlehnung an die von mir immer mit Spannung erwarteten Posts über Bücher, Filme, Spiele und Musik von Max Buddenbohm möchte auch ich erzählen, welche Filme, Bücher und Musik hier in diesem Monat kursieren.

Der Gott des Gemetzels ist wirklich ein ungewöhnlicher Film, er basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Yasmina Reza und beobachtet ein nachmittägliches Treffen von zwei Elternpaaren, die sich mit einem folgenreichen Streit ihrer 11jährigen Söhne auseinandersetzen. Ein Kammerstück mit hervorragenden Schauspielern (u.a. Jodie Foster und Christoph Waltz), die allesamt an ihre Grenzen gehen.

Sonntagabend ist Tatort-Zeit! Allerdings nicht immer, denn es gibt einige, die ich mir nicht so gerne ansehe. Am 11. Januar gab es einen Dortmunder Tatort zum Thema “Rechte Szene“, der angesichts der schrecklichen Ereignisse in Paris beklemmend aktuell war. Für mich ist der Dortmunder Tatort inzwischen einer der besten, denn die Geschichte von Kommissar Faber und seinem Team werden konsequent weiter erzählt. Dabei werden die Spannungen zwischen den Figuren oft nur angerissen und man wartet gespannt auf die nächste Folge.

Julie Hastrup “Todessommer“ - wie hier bereits beschrieben, genieße ich es sehr, mal wieder ein richtiges Buch zu lesen. Rebekka Holm, die Ermittlerin in diesem dänischen Krimi, ist eine alte Bekannte, denn auch die vorigen Bücher Vergeltung und Blut für Blut habe ich sehr gerne gelesen.

Damit aus Linnea eine Leseratte wird, brauchte es zwei Dinge: 1. musste ein kleines technisches Gerät verschwinden (“Ich weiß auch nicht wo der Nintendo ist“) und 2. musste das richtige Buch gefunden werden. Zu Weihnachten hat sie daher “Mein Lotta-Leben - Alles voller Kaninchen“ geschenkt bekommen und liest es tatsächlich sehr gerne. Das Buch ist im Tagebuch-Stil geschrieben und mit witzigen Zeichnungen illustriert, so dass man schnell weiter kommt. Trotzdem ist das Buch nicht oberflächlich, sondern versucht durchaus die Lebensrealität von Kindern heute und ihre Probleme rund um Familie und Freundschaft einzufangen.

Elias mag immer noch gerne Bücher, in denen es etwas zu hören gibt. In dem Buch “Hör mal: Im Wald“ ist ihm der röhrende Hirsch am liebsten, aber auch ein bisschen unheimlich. Sehr schön ist auch immer noch “Zauberklang der Meere".

1 Kommentar:

Mama Schulze hat gesagt…

Ich mag den Dortmunder Tatort auch sehr gerne. Habe ihn erst gestern noch gesehen, weil wir ihn aufgenommen hatten. LG