Mittwoch, 11. Juni 2014

Schreien

Schreien bei Babys und Kleinkindern ist ja ziemlich normal. Seit einigen Tagen gibt es bei uns allerdings ein Geschrei, das ich so von meinen anderen Kindern nicht kenne. Nicht nur tagsüber bei Hunger, Durst und anderem Ungemach, auch nachts wird heftig geschrieen. Nehme ich ihn dann auf den Arm, biegt er seinen Körper nach hinten und ist erst einmal nicht zu beruhigen. Er schreit weiter und zwar ziemlich laut. Erst nach einer Weile lässt er sich beruhigen, trinkt etwas und schläft dann selig weiter bis er nach relativ kurzer Zeit wieder aufwacht und das Spielchen von vorne los geht. Das ausdauernde laute Schreien zerrt ganz schön an den Nerven, vor allem an meinen. Ich schiebe es auf die Hitze und frage mich, wie es wohl im Urlaub sein wird (leichter Anflug von Panik). Vielleicht begleitet das Schreien auch den nächsten Entwicklungssprung. So laut und vehement kenne ich das von den anderen Kindern nicht und bin doch etwas beunruhigt. 13 Monate ist unser großer Kleiner jetzt und macht sich lautstark bemerkbar.

Kommentare:

Sarah hat gesagt…

liebe Micha,
ich wünsch Dir ganz viele Nerven und dass die Phase hoffentlich kurz ist. Meine Jüngste war auch so ein Schreihals. Zumindest gab es eine sehr schlimme Phase kurz nach ihrem 2. Geburtstag, wo sie ständig schrie, auch nachts. So richtig wütend dabei. Das dauerte Wochen und zog sich sehr lang hin, und irgendwann habe ich öfter mal sogar mitgeheult. Mein Nervenkostüm war einfach am Ende. Danach war sie eigentlich wieder ganz okay. Sie ist ja eher ein lustiger Sonnenschein - hat aber eben auch einen starken Willen. ;-)

Alles Liebe euch,
Sarah

Tinka B. hat gesagt…

Kenne ich auch zur Genüge bei uns ging der Spuk bis zum dritten Geburtstag ab da war er das liebste Kind. Er hat sich nachts fast übergeben durch das Geschreibe das war keine schöne zeit. Ich wünsche dir viel kraft. Lg tinka

Emil`s Haus hat gesagt…

Hej,

Wir kennen das unter dem Begriff nachtschreck. Bei uns hatte das auch nichts mit Wut oder so zu tun.
Wir haben auf den Arm genommen, leise lieb geredet und Rücken und Kopf gekrault. Als.Emil ein bisschen größer war, haben wir ihn mal gefragt und er konnte sich an weinen nachts nicht erinnern.

Viel kraft!

Liebe Grüße
Stefie

frau kreativberg hat gesagt…

Meine Kinder hatten das alle immer mal wieder (gottseidank abwechselnd und nicht zugleich). Ich hab die Theorie, dass das mit den Zähnen zusammenhängt.
Alles Liebe, viel Kraft!!! maria

einszweidreidabei hat gesagt…

Solche nächtlichen Schreianfälle kenne ich auch,aber über welchen Zeitraum sie gingen kann ich nicht mehr sagen (zum Glück habe ich vieles inzwischen verdrängt/vergessen). Eigentlich war jedoch immer eine "schreckliche" Phase, Vorbote für einen Entwicklungsschritt und hat bei uns nicht so lange angedauert wie hier andere schon berichtet haben. Beim Lesen dachte ich auch spontan an das Unwetter hier an Pfingsten, das selbst meine großen Kinder sehr verschreckt hat, aber es scheint ja schon länger so zu sein.
Dir wünsche ich auf jeden Fall gute Nerven. Nichts tun zu können, dem Kind nicht wirklich helfen zu können macht es noch schlimmer, finde ich.

Tafjora: Und noch ein Mama-Blog, eine deutsche Familie in Frankreich hat gesagt…

Liebe Micha,
Das hatte unser Großer Phasenweise auch. Er ließ sich zum Beispiel nur beruhigen, wenn wir mit ihm ans Fenster gegangen sind. Ich kann mich noch zu gut daran erinnern und hoffe dass es bei Euch auch wieder vorbei geht. Gelegentlich haben wir das noch, wenn besondere Dinge verarbeitet werden mussten. 13 Monate- da passiert schon ganz viel. Mein Kleiner ist 5 Monate älter und ruhige Nächte Haben wir auch erst jetzt so langsam. Fühl Dich gedrückt.
Tanja