Donnerstag, 18. April 2013

Veganer Spitzkohlsalat

Nachdem ich ja Anfang der Woche den Kühlschrank aufgeräumt hatte, war ein interessantes Phänomen zu beobachten. Während ich mich über den übersichtlichen Inhalt freute und mir sagte, dass wir ja mit dem Inhalt an Brotbelag locker bis Ende nächster Woche auskommen würden, schleppte der Mann allabendlich Tüten aus dem Supermarkt an, um den Kühlschrank wieder aufzufüllen. Also jede Menge neue Plastikverpackungen mit Schinken, Wurst... von denen ich schon wieder ahne, dass einiges davon... nicht aufgegessen wird :-( (und ich will es auch nicht essen). Nun denn... es ist schon ein schwieriges Unterfangen, bewusste und gesunde Ernährung anzubieten, wenn dann wieder besinnungslos gekauft wird. Mir geht es auch nicht in erster Linie darum, aus der ganzen Familie Vegetarier zu machen, sondern eher darum, nicht zu große Mengen zu kaufen, die dann wieder weggeschmissen werden, weil kein Mensch sie aufisst.  Habt ihr da vielleicht eine Idee?

Mir macht es jedenfalls Freude, mich damit zu beschäftigen, was ich so esse und immer mal wieder Neues auszuprobieren. Kochen ist ja vielfach Gewohnheit und da finde ich es immer gut, einfache Rezepte zu entdecken, die zur Gewohnheit werden können. Bei dem veganen Spitzkohlsalat kann ich mir das jedenfalls gut vorstellen:

Veganer Spitzkohlsalat

1 Spitzkohl in feine Streifen geschnitten
1 Apfel
1 rote Zwiebel

und für das Dressing:
100ml Gemüsebrühe
4 EL guten Essig
ca. 2 - 3 EL kaltgepresstes Öl
Agavendicksaft
Salz und Pfeffer

Dressing und Salatzutaten mischen, etwas durchziehen lassen und genießen :-)


Kommentare:

Frische Brise hat gesagt…

Vor ein paar Jahren ging es uns auch so. Wir haben viel gekauft, aber auch viel weggeschmissen. Gerade bei abgepackten Sachen.

Ich hatte so die Nase voll! Seitdem kaufen wir ausschließlich beim Demeter-Fleischer. Das ist anfangs ungewohnt, weil richtig teuer. In der ersten Zeit hat ein Zipfel Salami eine Woche gereicht, weil wir so sparsam damit waren.

Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt. Wir schmeißen nichts mehr weg, einfach weil die Sachen zu wertvoll sind.

Das gilt auch für alle anderen Lebensmittel, die wir auf dem Biohof kaufen.

Alles Gute Dir!

Micha hat gesagt…

So in der Art möchte ich es auch machen, zumal frische Sachen vom Biohof oder auch manchmal vom Metzger ja auch besser schmecken und von allen lieber gegessen werden. Da ist wohl noch mal ein Gespräch fällig...

Isla hat gesagt…

Wir kaufen beides - mal abgepackt, mal frisch, meistens Bio. Aber ich kaufe erst Neues, wenn das Alte aufgegessen ist. Bei uns wird sehr wenig schlecht, weil es Ende der Woche vorm Einkauf einfach nicht mehr viel Auswahl gibt, und dann eben der Rest verwerted wird. :-) Das klappt ganz gut.

zweiplusdrei hat gesagt…

ein ganz simpler Trick, der bei uns wirklich Wunder wirkt: Nicht hungrig einkaufen gehen - ich finde die Wirkung echt grandios!

linnea hat gesagt…

oh, das ist eine interessante frage. bei uns ist die lösung recht einfach, weil fast immer ich einkaufe und ich eine relativ strikte einkaufszettel-käuferin bin. mein mann versteht aber meinen ansatz und folgt mir immer mehr nach. ich beginne gerade, ganz langsam auf vegan umzustellen und er ernährt sich zunehmend vegetarisch, sogar unter der woche, wo er nicht zuhause ist. das finde ich grandios :). gegen das zuvielkaufen würde es vielleicht auch helfen, mal die vergammelten dinge etc. eine woche zu sammeln und auf knallhartem weg zu zeigen, dass das so nicht sein kann?!
liebe grüße
linnea

jademondin hat gesagt…

Der Spitzkohl-Salat sieht lecker aus.

Wir haben das Problem nicht. Werden selten in Versuchung geführt, da Einkäufe richtig logistisch geplant werden. Wir kaufen wenig abgepackt, weil wir die Sachen nicht essen (keine Milchprodukte, kein Fleisch...da bleibt nicht mehr viel übrig). Ich denke auch, daß ihr ein Gespräch führt und ggf erkennt, woher die Verhaltensmuster kommen.