Donnerstag, 10. Januar 2013

Endlich geschafft: Flattr

Das kleine grüne Flattr-Zeichen war mir in den letzten Monaten immer wieder aufgefallen und nun habe ich endlich etwas Zeit gefunden, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Zeit brauchte ich auch, denn bis die kleinen flattr-Symbole hier integriert waren hat es einige Stunden und Nerven gekostet.
Aber von Anfang an!
Was ist Flattr?
Flattr ist ein soziales Mikrozahlsystem für gute Webinhalte. Einen Post, eine Anleitung, ein Rezept oder auch Tweet, der einem gut gefällt, kann man mit Hilfe des Flattr-Buttons flattrn, d.h. man verteilt eine bestimmte Summe, die man monatlich für Webinhalte bezahlen möchte (z.Z. muss man im Monat mindestens 5€ einzahlen). Wenn man dann beispielsweise 10 Webinhalte flattert, wird die Summe durch 10 geteilt (Soweit ich weiß, geht aber auch noch eine kleine Gebühr für flattr ab).
Wie flattr funktioniert zeigt dieser Film:

youtube

Warum mache ich da mit?
Neben meiner Schwäche für alles Schwedische, mag ich den Ansatz, gute Ideen und Seiten zu unterstützen, denn schließlich steckt in Blogs ja auch eine Menge Arbeit, Nachdenken und Planen.
Wie funktioniert die Anmeldung?
Man kann sich einfach mit seinem Facebook- oder Twitter-Account bei flattr anmelden und folgt dann den entsprechenden Anweisungen. Nachdem man eine bestimmte Summe eingezahlt hat, kann man flattrn. Um selbst geflattrt zu werden, muss man entsprechende Widgets auf seinem Blog einbauen. Das stellte sich für meinen Blogger-Blog als etwas schwierig heraus, denn die angegebenen Codes ließen sich nicht einbinden. Glücklicherweise hat mir Katja von Amberlight ein paar gute Tipps gegeben (lieben Dank nochmal dafür). Es gibt ganz unten auf der flattr-seite eine App-Gallery und dort gibt es einen entsprechenden App, um die flattr-Symbole bei Blogger zu integrieren. Allerdings spielt anscheinend auch noch der Browser eine Rolle (mir ist die Aktion nur mit Google Chrome gelungen).
Gibt es Haken?
Es ist sicher ein Nachteil, dass die FAQs und der Support von Flattr noch nicht auf deutsch verfügbar ist und man sich durch so manche Infos durchsuchen muss. Ansonsten warte ich jetzt einfach mal ab und bin gespannt, wie das flattr-Experiment gelingt.

Kommentare:

60°Nord hat gesagt…

Interessant, was/dass du darüber schreibst. Mir gefällt der Ansatz auch gut, allerdings möchte ich mich nicht über Facebook oder Twitter (bin bei keinem von beiden) anmelden weil mir gerade diese großen Communities eher suspekt sind. Aber danke für deinen intressanten Beitrag und die Links! Wieder was gelernt :) Alles Liebe, Barbara

frau kreativberg hat gesagt…

Ich hab mir eine Weile auch flattr überlegt, aber dann bewusst mich dagegen entschieden. Immer und überall geht es in dieser Welt um Geld und als kleines Zeichen "gegen diesen Strom" möchte ich das, was ich auf meinem Blog teile, ohne Gelderwartungen/-hoffnungen tun.
Aber es ist eine gute Sache, um Wertschätzung zu zeigen für das, dass sich jemand die Mühe macht, in einem Blog zu schreiben, das stimmt.
Ich wünsch dir viel Erfolg mit dem flattr-System, wer weiß, vielleicht lassen sich so ein paar kleine Träume erfüllen mit dem Geld, das so hereinkommt, das wär schön :-)
Alles Liebe. maria