Freitag, 17. August 2012

Buchtipp: Das lässt sich ändern


Seit Alberta empfängt einen Liebhaber mag ich die Bücher von Birgit Vanderbeke. Sie haben fast alle die gleiche Länge (nämlich ungefähr 140 Seiten) und haben mich schon aus so mancher Leseflaute gerettet. Temporeich und voller Sprachvirtuosität ist auch ihr aktueller Roman Das lässt sich ändern, der den Nerv der Zeit trifft. Die Erzählerin, eine Logopädin und "Tochter aus gutem haus", kommt mit Adam Czupek zusammen, einem Handwerker, der sie mit seiner pragmatischen von Songtexten der "Ton, Steine, Scherben" geprägten Lebensphilosophie immer wieder überrascht. Mit ihrer Entscheidung für Adam verlässt sie die vorgezeichneten gutbürgerlichen Wege. "Adam war schon immer draußen (...) und ich hatte keine Ahnung, dass ich drinnen gewesen war, bis ich Adam begegnete". Mit Adam beginnt eine spannende Zeit und schließlich ein alternativer Lebensentwurf auf dem Land. In Zeiten, wo Draußen und Drinnen sich ständig wandeln, ein sehr nachdenkenswertes Buch.

1 Kommentar:

Tinka hat gesagt…

Hallo Micha,
das klingt spannend! Hebst Du die ausgelesenen Bücher eigentlich auf oder hast Du Interesse, sie zu verkaufen (ich wär interessiert :-)
LG
Tinka