Freitag, 26. August 2011

How to be idle

Zur Zeit lese ich sehr genüßlich das fabelhafte Buch Leitfaden für faule Eltern von Tom Hodgkinson, da bringt passenderweise diese Woche Die Zeit einen großen Artikel im Feulliton über den Meister des Müßiggangs (den Artikel gibt es noch nicht online). Wie kann der Ausstieg aus dem Hamsterrad funktionieren? Susanne Gaschke hat einen spannenden Artikel geschrieben, über den man viel nachdenken kann. Ich finde es sehr schwierig hier eine Balance zu finden. Natürlich kaufen wir nicht allen möglichen neuen Schnickschnack, aber alleine die "normalen" Kosten für Schule, Kleidung für drei Kinder und vor allem Lebensmittel sind ja nicht ohne. Ich bin größtenteils zu Hause. Würde ich regelmäßig arbeiten gehen, bräuchten wir ein zweites Auto, das dann wiederum meinen Verdienst verschlingen würde. Ich genieße es sehr, mir meine Zeit selbst einteilen zu können und bin fest davon überzeugt, dass auch meine Familie davon profitiert. Andererseits reizt es mich schon, hier und da beruflich was zu machen, wozu ich im Moment auch die Möglichkeit habe. Es ist und bleibt die Balance und wer dazu ein paar Denkanstösse braucht, ist bei Tom Hodgkinson ganz richtig.
thinking about how to be idle

Kommentare:

Pia hat gesagt…

oh ja... großartige bücher hat der mann zusammengetextet. ich habe sie diesen sommer auch genossen und bin tatsächlich etwas entspannter in manchen Dingen geworden. Denkanstöße liefert er allemal.

Klara hat gesagt…

Hallo,

mir hat der Artikel auch sehr gut gefallen, Hodgkinson hat - und das steht nicht im ARtikel - auch eine Idleness-Akademie gegründet, was mir sehr gut gefällt, habe auch sein Manifest gepostet:
http://www.i-akademie.at/backt-brot-spielt-die-ukulele.html

Sanne hat gesagt…

liebe Micha,

auf deinen Hinweis habe ich das Buch gekauft und verschlungen.
Dafür, dass es so kurzweilig geschrieben ist , hat es viel Hintergrund und bewegt zumindest bei mir, einiges!
Ich wünsche dem Autor und seinen Gedanken eine gute Zukunft.

Sanne