Donnerstag, 23. Februar 2012

Fastengedanken

Gestern hat die Fastenzeit begonnen! Wie schon geschrieben, soll es dabei um zwei Dinge gehen: das eine - mehr körperlich - ist der Verzicht auf Chips; das andere - mehr geistig - ist mehr Zeit für Reflektion.
Der Chipsverzicht wurde am Montag auf eine harte Probe gestellt, da hatte ich abends nach mehr als drei Wochen zum ersten Mal wieder so richtig Lust auf Chips. Zum Glück gab es noch Trockenfrüchte!
Gestern kam der erste Brief der Fastenaktion "7 Wochen anders leben" an. Mit dabei die Geschichte von Jona, der in sich eine Stimme hört, die ihn aufruft sich zu engagieren. Er flieht vor dieser Stimme und findet doch keine Ruhe, selbst im Geheul des Windes hört er, dass er (auf)gerufen wird zu handeln. So ist es mit Dingen, die uns wirklich angehen und berühren. Wir finden keine Ruhe mehr, es geht uns im Kopf herum, wir können nicht anders handeln. Was ist uns wirklich wichtig? Diese Frage können wir uns stellen: Was ist uns wichtig für unsere ganz persönliche Entwicklung? Was im Zusammenleben mit anderen? Was auf einer noch größeren gesellschaftlichen Ebene?
Manches können wir sicher sofort beantworten, bei anderen Fragen befinden wir uns noch auf dem Weg.
Was das Zusammenleben in der Familie betrifft, gibt es bei SimpleMom einen tollen Beitrag mit einer Liste von Fragen, die wir uns stellen und mir unserer Familie diskustieren können.
Ich finde es nicht einfach, solche Fragen wirklich durchdacht zu beantworten, aber es tut gut, immer wieder aufmerksam zu werden dafür.

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